„Mittelmeer-Monologe“ in Eutin: Theaterstück gibt Flüchtlingen eine Stimme

Die Stadt Eutin, der Kreis Ostholstein, die evangelische Kirchengemeinde Eutin, der Kirchenkreis Ostholstein und das Zentrum für Mission und Ökumene der Nordkirche Weltweit veranstalten am Donnerstag, 16. September, einen Theaterabend, der zum Nachdenken anregen soll. Auf dem Programm steht das Stück „Mittelmeer-Monologe“ und ein anschließendes Publikumsgespräch. Das Theaterstück verleiht den Menschen eine Stimme. Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, um vor Krieg, Gewalt und Vertreibung im Heimatland zu fliehen. Menschen, die hoffen, in Europa Sicherheit zu finden.

Zuschauer können Erlebnisse nachempfinden

Von Zuversicht, Verzweiflung, Lebensgefahren und ganz persönlichen Schicksalen ist hier zu hören, von brutalen Küstenwachen, zweifelhaften Seenotrettungsstellen und Aktivisten, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegensetzen wollen. Der Berliner Autor und Regisseur Michael Ruf führte zahllose Interviews und Gespräche mit Geflüchteten und lässt das Publikum in diesem dokumentarischen und wortgetreuen Theaterstück persönliche Erlebnisse und Erfahrungen nachempfinden. Dadurch werden reale Fälle der Seenotrettung rekonstruiert und aus der Perspektive von Betroffenen und Aktivisten erzählt.

Im Anschluss folgt ein Publikumsgespräch

Beim Publikumsgespräch kommen unter anderem Dr. Jasmin Röhl-Azazmah vom Büro des Landesbeauftragten für Flüchtlings- Asyl- und Zuwanderungsfragen sowie der Kieler Student Maamon Kashafa zu Wort. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Eutiner Michaeliskirche. Der Eintritt ist frei, die Plätze jedoch begrenzt.

Pressemitteilung Veranstalter

(Foto: hfr)

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