Travemünde: Schiffsführer unter dem Einfluss von Alkohol und Marihuana ertappt

Am Dienstag, 12. April, kam es in der Tannenbergstraße in Lübeck Kücknitz zu einem Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und einem abbiegenden PKW.

Am Donnerstag, 2. September, gegen 18 Uhr, fiel der Wasserschutzpolizei Lübeck ein Segelboot auf, das sich, ohne gesetzte Segel oder laufenden Außenbordmotor, im Travefahrwasser der Ostsee befand. Der Bootsführer hatte eine Angelrute ausgebracht. Da das Angeln in diesem Bereich nicht gestattet ist, wurde eine Schiffskontrolle durchgeführt.

Der 32jährige Schiffsführer erweckte aufgrund seiner lallenden Aussprache und des wankenden Ganges den Anschein, alkoholisiert zu sein. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,97 Promille. Zudem räumte der Schiffsführer ein, täglich Marihuana zu konsumieren. Aus diesem Grund wurde ihm anschließend eine Blutprobe entnommen. Die Wasserschutzpolizei Travemünde leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln ein. Zudem muss sich der Schiffsführer, aufgrund des Angelverbotes, wegen Fischwilderei verantworten. Da dem Beschuldigten das Führen des Bootes untersagt wurde, musste dieses durch einen Bekannten, der sich ebenfalls an Bord befand, zum Liegeplatz zurückgeführt werden. Pressemittteilung Polizei

Foto: Unsplash

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