20 Jahre Blumen für die Dornbreite

Die Dornbreite war eine der ersten Lübecker Straßen mit Einführung einer Tempo-30-Zone im Jahr 1986.

Dornbreite mit Geschwindigkeitsbegrenzung

Die Dornbreite war eine der ersten Lübecker Straßen mit Einführung einer Tempo-30-Zone im Jahr 1986. Damals war seitens des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr die Auflage ergangen, für die etwa zweieinhalb Kilometer lange Dornbeite Geschwindigkeit reduzierende Maßnahmen zu errichten. Aus Kostengründen wurden acht Inseln mit schräg versetzten Metallgittern aufgebaut. Lange galt sie als hässlichste Straße Lübecks.

Vielseitige Straßengeschichte

Auf Initiative der Interessengemeinschaft Dornbreite wurde im Juli 2001 in Zusammenarbeit mit der Stadt Lübeck das Konzept zur Verkehrsberuhigung der Dornbreite verbessert. Die zuvor genannten Metallgitter wurden nach und nach durch deutlich schönere Blumenkübel ersetzt. Im letzten Jahr hat die Stadt Lübeck die 32 Kübel im Zuge der Fahrbahnsanierung durch neue ersetzt. Aber was wären die Blumenkübel ohne Pflanzen. Diese stellt seit 20 Jahren der Gartenbaubetrieb Karsten Stein (Foto) aus Groß Steinrade im Frühjahr und Sommer zur Verfügung. Ehrenamtliche Helfer der Interessengemeinschaft Dornbeite bepflanzen die acht Blumeninseln. Die Pflege übernehmen dann die Anwohner der Straße. Die Blumen vor dem Seniorenheim Dornbreite pflegt mit viel Liebe die Bewohnerin Cornelia Matz.

„Dieses Projekt ist ein Beispiel für ein verlässliches, ehrenamtliches Engagement, in dem die Bürger:innen die Sache eigenverantwortlich in die Hand nehmen und zur Verbesserung des Stadtbildes beitragen“, sagte Friedhelm Anderl, Vorsitzender der IGD. Eigentlich wollte der Verein als Dankeschön zum 20-jährigen Pflanzjubiläum mit den Beteiligten ein kleines Fest organisieren. Aber das war wegen der Corona-Pandmie nicht möglich.

Foto: Anderl

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Eine Antwort auf „20 Jahre Blumen für die Dornbreite“

  1. B.Bodino sagt:

    Super, die Geschwindigkeitsbegrenzung wird von den meisten Autofahrern beachtet und auch eingehalten, weil sie gar nicht anders können. Sehr schön für die Anwohner! Ein Lob an die Behörden die diese Maßnahmen umgesetzt haben. Das würde ich mir für die Dorfstraße( Bohnraderweg/ Friedhof) in Stockelsdorf auch wünschen. Leider fehlt es der Gemeine Stockelsdorf an der Kreativität oder an der Motivation.

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