DLRG-Notrufsäulen am Strand und See

Bundesweit häufen sich auch in diesem Sommer Badeunfälle. Deshalb hat die Lübecker DLRG Notrufsäulen aufgestellt.

Immer mehr Unfälle am Wasser machen schnelle Hilfe der Rettungskräfte erforderlich

Bundesweit häufen sich auch in diesem Sommer Badeunfälle an Gewässern. Deshalb hat die Lübecker DLRG (Deutschen Lebensrettungsgesellschaft) in Kooperation mit der Björn-Steiger-Stiftung, jeweils eine Notrufsäule am Travemünder Strand sowie am Beidendorfer See aufgestellt. „Bei einem Badeunfall oder Herzinfarkt am Wasser ist schnelle Hilfe gefragt“, weiß Thomas Becker, Vorsitzender der Lübecker DLRG und stellt die dringende Notwendigkeit der schnellen Rettung in den Fokus.

Die Notrufsäulen sind einfach zu handhaben, und per Knopfdruck kann die Rettungsleitstelle erreicht werden. Dabei wird der Standort automatisch übermittelt, so dass wertvolle Zeit gespart werden kann. Doch da sich Notfälle nicht nur bei Badenden im Wasser, sondern durchaus auch bei Sportlern und Spaziergängern am Wasser ereignen, die vielleicht kein Handy bei sich tragen, ist auch bei diesen Notfallschwerpunkten schnelle Hilfe notwendig. Daher plant die Lübecker DLRG, weitere Notrufsäulen auch im Innenstadtbereich der Hansestadt aufzustellen.

Auch Standorte in der Innenstadt geplant

„Hierzu ermitteln wir mit dem neuen Bereichsleiter der Berufsfeuerwehr Lübeck Ende November die Gefahrenpunkte in Lübeck, an denen eine Notrufsäulehilfreich wäre“, bestätigt Becker. Im Anschluss an das Gespräch sollen diese Punkte mit der Stadt abgestimmt werden, um die notwendigen Genehmigungen einzuholen. Als Gefahrenbereiche nennt Becker Bereiche an der Wakenitz, Trave oder am Stadtgraben. Dort wäre es sinnvoll, Notrufsäulen aufzustellen, um eine schnelle Hilfe zu gewährleisten.

Frauke Werner von der DLRG an einer der Notrufsäulen am Beidendorfer See. Foto: Holger Kröger

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