Wachsam sein an Küste und Seen: Innenministerin und DLRG rufen Badende zur Vorsicht auf

Die schleswig-holsteinische Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat gemeinsam mit DLRG-Präsident Jochen Möller ein wachsames Verhalten der Badenden an den Küsten und Binnengewässern angemahnt. Zurzeit häufen sich Badeunfälle.

Auf Besonderheiten der Gewässer achten

„Damit meine ich Wachsamkeit gegenüber sich selbst und gegenüber anderen. Überschätzen Sie sich nicht, achten Sie aufeinander und insbesondere auf Kinder. Und beachten Sie unbedingt die Hinweise der Rettungsdienste. Die kennen die Besonderheiten der Gewässer und wissen, was nötig ist“, mahnt die Ministerin. DLRG-Chef Möller appellierte an alle Bürger: „Gehen Sie nur in bewachten Gewässern baden und vor allem nicht alleine.“

Gerade Anfänger haben Rückstand

Ein wachsames Verhalten sei 2021 angesichts der Corona-bedingten Zwangspausen in den Schwimmbädern und dem damit verbundenen Rückstand vor allem in der Anfängerschwimmausbildung noch wichtiger als in jedem anderen Jahr. Auch angesichts einer Häufung von Badeunfällen in Meer und Badeseen in den vergangenen Tagen und Wochen ist dieser Appell als deutliches Warnsignal zu verstehen.

Schwimmausbildung nimmt wieder Fahrt auf

Sütterlin-Waack wirbt insbesondere bei den Eltern dafür, die Angebote für Schwimmkurse anzunehmen und sich von Wartelisten nicht abschrecken zu lassen. „Im Land zwischen Nord- und Ostsee mit seinen vielen Seen sollte wirklich jedes Kind schwimmen lernen. Wir hatten deshalb bereits vor Beginn der Pandemie die Finanzmittel für die ehrenamtliche Schwimm- und Rettungsausbildung deutlich erhöht. Um den Corona-bedingten Rückstand abbauen zu können, haben wir die Mittel noch einmal auf nun 400 000 Euro aufgestockt. Die Kurse laufen landesweit gut an“, betont die Ministerin.

Respekt für den Einsatz der Rettungskräfte

Den weit überwiegend ehrenamtlich tätigen Rettungskräften spricht Sütterlin-Waack ihren Respekt aus. „Auch sie konnten ja nicht überall wie gewohnt trainieren. Wir alle können nur dankbar dafür sein, dass die Frauen und Männer auch in diesem Jahr auf uns achten und für uns da sind. Es liegt an jeder und jedem Einzelnen, den Rettungskräften ihre Dienste so leicht wie möglich zu machen“, so die Ministerin. Allgemeine Baderegeln finden sich online auf www.dlrg.de.

Pressemitteilung Land Schleswig-Holstein/Volker Graap

In Travemünde zum Beispiel sind die Rettungsschwimmer von der DLRG präsent. (Foto: hfr)

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