Das Schloss Eutin präsentiert Kinderworkshop zum Thema „Brieffreundschaft“

Wie wurden früher Nachrichten an Freunde geschrieben? Wie lange reiste ein Brief? Die Stiftung Schloss Eutin erklärt am kommenden Sonnabend in einem Kinderworkshop zum Thema „Brieffreundschaft“, wie der Kontakt ohne Handys und das Internet anno dazumal ablief. Im Anschluss können die teilnehmenden Kinder selbst ausprobieren, wie Briefe mit Federn von Hand geschrieben werden.

Begleitprogramm zur aktuellen Sonderausstellung

Der Kinderworkshop gehört zum Begleitprogramm zur aktuellen Sonderausstellung „Die Vier Unvergesslichen – Das enge Band zwischen Eutin, Oldenburg und dem russischen Zarenhaus“ . Die Schau spürt mit vielen Briefen den Beziehungen der Akteure nach. Zwei von ihnen unterhielten eine besonders enge „Brieffreundschaft“ nach dem frühen Tod ihrer Ehepartner: Der Eutiner Großherzog Peter Friedrich Ludwig führte mit der Zaren-Witwe und seiner Schwägerin Maria Fjodorowna, die in Pawlowsk bei St. Petersburg lebte, über einen Zeitraum von 52 Jahren – von 1776 bis 1828 – einen intensiven Briefwechsel. Beiden gemein war die Leidenschaft für die Gestaltung ihrer Gärten, Maria in Pawlowsk, Peter in Eutin, Oldenburg und Rastede. Sie haben sich getrocknete Blüten und Saatgut geschickt und sich gegenseitig beeinflusst.

Teilnehmen können Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren

Der Workshop findet am 3. Juli im Schloss Eutin statt. Los geht es um 14 Uhr. Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren können gegen eine Gebühr von vier Euro teilnehmen, Anmeldungen bitte unter Telefon 04521 70950.

Volker Graap

Die alten Briefe von Peter Friedrich Ludwig und Maria Fjodorowna sind im Eutiner Schlossmuseum zu sehen. (Foto: hfr)

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.