Weimaraner aus Eutin sind jetzt „Geruchsdifferenzierungshunde“

Tierisch gute Nachrichten kommen von der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein in Eutin. Dort werden seit dem vergangenen Sommer erstmalig Personenspürhunde und Hunde für Geruchsdifferenzierung ausgebildet. Die Weimaraner „Koko“ und „Lili“ haben ihre erste Prüfung erfolgreich bestanden. Die rund 14 Monate alten Vierbeiner wurden am 10. Juni in Bezug auf Geruchsdifferenzierung, Umwelttraining und Leinenhandling überprüft – und mit dem Zertifikat „Geruchsdifferenzierungshund“ belohnt.

Eine Ausbildung zu Mantrailern folgt

Damit kann der Hundenachwuchs für diesen Bereich aktiv in das Einsatzgeschäft einsteigen. Die Tiere können nun Gerüche wiedererkennen. So kann die Polizei nachweisen, ob ein Verdächtiger zum Beispiel einen bestimmten Stein in der Hand gehalten hat. In der zweiten Ausbildungsphase werden die „Koko“ und „Lili“ noch viel mehr lernen. Die Hundeführer Peter-Jörg Zimmer und Dennis Bresa bilden sie in den kommenden zwölf Monaten zu Mantrailern aus.

Wichtig ist 100-prozentiges Vertrauen

Die Tiere bilden langfristig mit ihren menschlichen Kollegen ein Team, werden von den Polizisten also auch stets mit nach Hause genommen, denn wichtig ist 100-prozentiges Vertrauen. In Eutin werden übrigens alle Polizeidiensthunde der Landespolizei aus- und fortgebildet sowie einer jährlichen Überprüfung unterzogen.

Pressemitteilung Polizei/Volker Graap

Die beiden jungen Polizeihunde haben auch nach dem ersten Ausbildungsjahr ihren Spaß. Im Juli 2020 besuchte Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack die Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei in Eutin und lernte die Vierbeiner dort kennen, als sie erst wenige Monate alt waren. (Fotos: hfr/Graap)

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