Eutiner Gleichstellungsbeauftragte organisiert Online-Vortrag über „Digitale Gewalt“

Diffamierung, Ausgrenzung, Beleidigung, Belästigung, Nachstellung und Bedrohung von Personen mithilfe digitaler Medien nehmen zu. „Die Grenzen sind oft fließend“, sagt Marion Krekel, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Eutin. „Ein Stalker, der eine Frau mit E-Mail-Terror verfolgt, schleicht ihr vielleicht auch im öffentlichen Raum hinterher. Jugendliche, die eine Mitschülerin oder einen Mitschüler auf dem Schulhof mobben, quälen sie oder ihn nach Schulschluss auch mit Postings in sozialen Netzwerken.“ Und nicht zuletzt gibt es Erwachsene, die über soziale Netzwerke Kontakt zu Kindern aufnehmen – mit dem Ziel sie sexuell zu missbrauchen.

Referentin zeigt Möglichkeiten der Hilfe auf

Was ist digitale Gewalt? Was steckt dahinter? Wie kann man dagegen vorgehen und sich schützen? Diese Fragen werden in einem Online-Vortrag am Donnerstag, 24. Juni, um 19 Uhr beantwortet. Im Rahmen ihrer Kampagne „Frauen im digitalen Wandel – aktiv und mitbestimmend“ hat Marion Krekel dafür Jenny-Kerstin Bauer vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe als Referentin eingeladen. Sie wird in dem Vortrag mit Diskussion einen Überblick in die Thematik geben und Möglichkeiten der Hilfe aufzeigen. Außerdem stellt Ruth Taschendorf die Eutiner Beratungsstelle Frauenberatung und Notruf Ostholstein (www.frauennotruf-oh.de) vor.

Die Teilnahme ist kostenfrei

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei, die Teilnahmezahl begrenzt. Anmeldungen erfolgen per E-Mail an m.krekel@eutin.de. Weitere Infos sind auf der Homepage der Stadt Eutin unter www.eutin.de zu finden.

Pressemitteilung Stadt Eutin

Die Gleichstellungsbeauftragte Marion Krekel hat eine ganze Reihe von Veranstaltungen zum Thema „Frauen im digitalen Wandel – aktiv und mitbestimmend“ organisiert. (Foto: hfr)

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