Lübeck: 29-Jähriger sticht in der Innenstadt auf 22-Jährigen ein

Eine 57-jährige Lübeckerin ist durch einen Vertriebsmitarbeiter für Energie- und Telekommunikation im Rahmen sogenannter Haustürgeschäfte mehrfach betrogen. Unter einem Vorwand verschaffte er sich Zugang zu ihrer EC-Karte und erlangte so einen vierstelligen Bargeldbetrag. Der Mann konnte vorläufig festgenommen werden. Frau händigt fremden Mann EC-Karte aus Zunächst gab der Mann, der aus Mecklenburg-Vorpommern stammt, an, dass die Kundin aufgrund ihrer langjährigen Treue eine Geldprämie erhalten würde. Dazu benötige er jedoch ihre EC-Karte, um die Prämie gleich auszahlen zu können. Der Mann besuchte die Geschädigte in den Folgentagen noch häufiger. Die Frau händigte ihm mehr ihre EC-Karte und ihre PIN-Nummer aus. Betrüger besuchte sein Opfer gleich mehrfach Als Grund wurden durch den Täter angebliche Probleme bei der Auszahlung vorgeschoben. Insgesamt hat der Täter einen hohen vierstelligen Betrag vom Konto der Geschädigten abgehoben. Die Geschädigte bemerkte die Taten und erstattete bei der Polizei eine Strafanzeige. Polizei schnappt Täter an der Wohnungstür Am Sonntag, 18. Dezember, kam es zu einem erneuten telefonischen Kontakt zwischen der Geschädigten und dem Täter, bei dem ein Treffen für den Folgetag vereinbart wurde. Hierüber benachrichtigte die Geschädigte die Polizei. Am Montag, 19. Dezember, erfolgte im Zuge operativer Maßnahmen durch Kriminalbeamte des Kommissariats 14 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck die Festnahme des Tatverdächtigen an der Wohnanschrift der Geschädigten. Zusammenhang mit ähnlichem Fall in Lübeck? Das Kommissariat 14 überprüft derzeit einen Zusammenhang mit einem weiteren, ähnlich gelagerten Fall aus Lübeck. Die Ermittlungen dazu dauern an. In Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Beschuldigte nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen entlassen und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betruges eingeleitet. Pressemitteilung Polizei

Am frühen Sonntagmorgen, 30. Mai, hat ein 29-jähriger aus Lübeck am Drehbrückenplatz einen 22-jährigen Lübecker mit einem Messer angegriffen. Der Tatverdächtige konnte nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden. Am Montag erließ der Haftrichter am Amtsgericht Lübeck Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann.

Täter sticht unvermittelt auf das Opfer ein

Der Täter soll das Opfer unvermittelt mit einem Messer angegriffen und ihm mehrere Stich-/Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes sowie einen Schlag auf das linke Auge versetzt haben. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen, so die Polizei. Die Verletzungen des 22-jährigen mussten in einem Krankenhaus genäht werden. Lebensgefahr bestand jedoch nicht.

Identität des Täter ist schnell klar

Der Tatverdächtige war zunächst flüchtig. Aber seine Identität war anhand der Angaben des Geschädigten schnell ermittelt. Beamte des ZSK (Ziviles Streifenkommanda) nahmen in vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck erließ der Haftrichter am Amtsgericht Lübeck am Montagnachmittag Untersuchungshaftbefehl gegen den 29-jährigen wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und, da er über keine tragfähigen sozialen Bindungen verfügt, auch wegen des Haftgrundes der Fluchtgefahr. Pressemitteilung Polizei

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