Bootstaufe auf dem Priwall: Seenotrettungsboot heißt „Erich Koschubs“

Das neue Seenotrettungsboot der DGzRS hat bei der Bootstaufe auf dem Priwall den Namen „Erich Koschubs“ erhalten.

Bootstaufe an der DGzRS-Station auf dem Priwall.

Das neue Seenotrettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat auf dem Priwall den Namen „Erich Koschubs“ erhalten. Die freiwilligen Seenotretter der traditionsreichen DGzRS-Station verfügen über einen modernen 10,1-Meter-Neubau der jüngsten Generation.

Mit den Worten „Ich taufe Dich auf den Namen ,Erich Koschubs’ und wünsche Dir und Deiner Besatzung allzeit gute Fahrt und stets eine sichere Heimkehr“ taufte Edeltraut Koschubs das neue Seenotrettungsboot auf den Namen ihres verstorbenen Ehemannes. Die 78-jährige Hamburgerin hatte den Neubau mit der DGzRS-internen Registriernummer SRB 80 durch eine Schenkung ermöglicht.

DGzRS hilft Menschenleben zu retten

Edeltraut Koschubs war es sehr wichtig, einen Teil ihres Vermögens bereits zu Lebzeiten für einen sinnvollen Zweck einzusetzen. Diesen hat sie bei den Seenotrettern gefunden: „Bei der DGzRS wird mein Geld gut verwendet. Es hilft mit, Menschenleben zu retten – das ergibt Sinn!“
Die „Erich Koschubs“ ist ein 10,1 Meter langes und 380 PS starkes Seenotrettungsboot der jüngsten Generation. „Sie ist ausgesprochen seetüchtig und hat ganz hervorragende Fahreigenschaften“, beschreibt der freiwillige Vormann Patrick Morgenroth seine ersten Erfahrungen. Der Neubau ist etwas größer als sein Vorgänger. „Wir können Schiffbrüchige, Erkrankte und Verletzte jetzt noch besser transportieren und an Bord medizinisch versorgen“, betont Morgenroth.

Die Hamburgerin Edeltraut Koschubs hat das moderne Spezialschiff auf den Namen ihres verstorbenen Mannes getauft. Foto: Die Seenotretter/ DGzRS

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