„Sauberes Wohnen“: Anlieger organisieren sich in Süsel

Kürzlich hatten Anwohner aus Süsel mehr als 130 Unterschriften an Bürgermeister Adrianus Boonekamp übergeben. Es geht darum, Daten und vor allem Verbesserungen in Bezug auf Umweltemissionen zum Gewerbegebiet an der Landesstraße 309 zu erhalten. Im besonderen Fokus steht die Recyclinganlage der Firma Gollan. Um ihren Forderungen nachhaltig Gehör zu verschaffen, haben betroffene Bürger jetzt die Interessengemeinschaft „Sauberes Wohnen in Süsel“ gegründet. Der Initiative sind bereits über 20 Einwohner beigetreten.

Anwohner wollen nachdrücklich sensibilisieren

Als Sprecherin der Interessengemeinschaft fungiert Annegret Vogelsang, die selbst in unmittelbarer Nähe zur Anlage lebt. Sie sagt: „Wir wollen nachdrücklich die zuständigen Stellen bei Gemeinde und Land sensibilisieren, damit die Qualität des Wohnens bei uns deutliche Verbesserungen erfährt. Hierzu ist es notwendig und sinnvoll, dass wir gemeinsam auftreten und uns artikulieren.“ Den Aktiven liegt vor allem daran, Gesundheitsschäden und Einschränkungen der Lebensqualität durch Staub-, Lärm-, Abfall- und Geruch-Emissionen zu verhindern.

Zeitnahe Diskussion am „Runden Tisch“

Die Interessengemeinschaft möchte im nächsten Schritt erreichen, dass die Probleme mit allen Verantwortlichen zeitnah am „Runden Tisch“ diskutiert und Lösungen gefunden werden. Dabei soll es zunächst vor allem darum gehen, Wege zur Ermittlung verlässlicher und transparenter Daten zu den vorhandenen Emissionen zu erhalten. Anregungen und Fragen können per E-Mail an igsws@t-online.de gerichtet werden.

Pressemitteilung

Annegret Vogelsang ist Sprecherin der neu gegründeten Interessengemeinschaft.  (Foto: LN-Archiv)

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