Lübecker Bucht: Kein Tourismus-Modellprojekt, keine Bäderregelung

Lübecker Bucht Modellprojekt Bäderregelung

Eigentlich sollte die Lübecker Bucht Tourismus-Modellprojekt werden, doch daraus wird erst einmal nichts. Der Kreis Ostholstein hat den Start des Projektes wegen der ansteigenden Corona-Zahlen verschoben. Und auch die beliebte Bäderregelung ist vorerst ausgesetzt.

Tourismus sollte langsam wieder hochgefahren werden

Ziel des Modellprojektes Tourismus war, den Tourismus langsam wieder hochzufahren. Daraus wollten Wissenschaftler Erkenntnisse gewinnen, wie Öffnungen auch in der Corona-Krise möglich sind. Ein ähnliches Projekt gibt es zur Kultur in der Hansestadt Lübeck. Doch der Kreis Ostholstein hat das Projekt erst einmal abgeblasen, da auch in Ostholstein die Corona-Zahlen ansteigen.

„Modellprojekt ist nicht vertretbar“

Es sei nicht vertretbar, das Modellprojekt innere Lübecker Bucht zu starten, sagte Landrat Reinhard Sager. „Die touristischen Akteure an der Ostseeküste haben mein ganzes Verständnis für deren extrem schwierige Lage. Dennoch können wir vor dem Hintergrund des äußerst dynamischen Infektionsgeschehens keine andere Entscheidung treffen.“

Bäderregelung bis 2. Mai ausgesetzt

Und auch die beliebte Bäderregelung wird es erst einmal nicht geben. Das Land hat sie zunächst bis zum 2. Mai ausgesetzt. Normalerweise startet sie am 15. März an der Lübecker Bucht, aber auch in Eckernförde und an der Schlei. In diesen Regionen dürfen Geschäfte dann auch am Sonntag öffnen. Auch hier sind die Corona-Zahlen der Grund. Oliver Pries

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