Landtagswahl 2022: Eutiner SPD-Abgeordnete Regina Poersch verzichtet auf Kandidatur

Die langjährige SPD-Landtagsabgeordnete Regina Poersch aus Eutin tritt 2022 nicht noch einmal bei der Wahl für das schleswig-holsteinische Parlament an. „Ich habe heute die Vorsitzenden der SPD-Ortsvereine im Wahlkreis Plön-Ostholstein darüber informiert, dass ich zur Landtagswahl 2022 nicht erneut kandidieren werde“, teilte die Politikerin am Montag mit. Ein Landtagsmandat sei ein Amt auf Zeit, und das solle so bleiben. „Deshalb ist diese Wahlperiode, meine vierte, für mich die letzte.“

Zurück in den erlernten Beruf bei der Gemeinde Malente

Ein weiterer Grund liegt in ihrer persönlichen Lebensplanung. „Ich werde im nächsten Jahr dem Landtag 17 Jahre lang angehört haben. Mit 51 Lebensjahren habe ich noch 16 Berufsjahre vor mir. Das Landtagsmandat ist kein Beruf wie jeder andere und auch kein Job fürs Leben. Deshalb ist es an der Zeit, nach Ablauf dieser Wahlperiode zurück in meinen früheren Beruf als Diplom-Verwaltungswirtin bei der Gemeinde Malente zurückzukehren“, erläuterte Regina Poersch.

Poersch will Nachfolger bei der Wahl unterstützen

In den dann vier Wahlperioden habe sie sehr gern die Holsteinische Schweiz im Landtag vertreten. Zunächst in der Mitte Ostholsteins (2005 bis 2009 und 2009 bis 2012), dann im seinerzeit neu geschaffenen Wahlkreis Plön-Ostholstein (2012 bis 2017 und seit 2017) habe sie manchen Impuls setzen können und einiges erreicht, zieht Poersch Bilanz und betont: „Diese gemeinsame Arbeit mit meinen Genossinnen und Genossen werde ich ebenso vermissen wie entstandene Freundschaften. In den kommenden Monaten werde ich mit ganzer Kraft weiter mein Mandat ausüben. Und selbstverständlich die oder den zu wählenden Kandidatin oder Kandidaten bei der Vorbereitung auf den Wahlkampf unterstützen. Immerhin wollen wir im Mai 2022 dieses Land wieder regieren!“

Pressemitteilung

(Foto: hfr)

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