Bad Schwartau: Der GaM-Neubau wird konkret, Arbeiten haben begonnen

GaM Neubau Bad Schwartau

Die vorbereitende Erdbauarbeiten für den rund 30 Millionen Euro teueren Neubau des Gymnasiums am Mühlenberg (GaM) in Bad Schwartau haben begonnen. Der Bewuchs im Baufeld an der Ludwig-Jahn-Straße – direkt hinter der bestehenden Schule – ist bereits entfernt worden. Nun muss die in diesem Bereich befindliche Mittelspannungsleitung umverlegt werden. Dies ist erforderlich, um die Stromversorgung der benachbarten Kreisberufsschule und des Gymnasiums während der Bauphase sicherzustellen.

Straffer Zeitplan

Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann zeigte sich bei einem Ortstermin erfreut, dass mit der Hermann Drögemüller Landeskultur und Tiefbau GmbH „ein leistungsstarkes, ortsansässiges Unternehmen von der Firma Otto Wulff den Auftrag erhalten hat, diese Arbeiten auszuführen“. Katharina Graf, Projektingenieurin der Stadt Bad Schwartau, ist zufrieden, dass eine zeitnahe und pragmatische Lösung mit dem Versorgungsunternehmen, der TraveNetz GmbH aus Lübeck gefunden werden konnte. Diese ermögliche es, den straffen Zeitplan für die Projektumsetzung einzuhalten.

Neubau: Ortsansässige Firmen haben Vorrang

Die Firma Otto Wulff Bauunternehmung GmbH wurde von der Stadt Bad Schwartau im vergangenen Oktober beauftragt, den Schulneubau „schlüsselfertig“ zu errichten. Bereits im Zuge der Vertragsverhandlungen wurde sich darauf verständigt, dem Anliegen des Bürgermeisters zu entsprechen und nach Möglichkeit ortsansässige Firmen bei der Auftragsvergabe bevorzugt zu berücksichtigen.

Rohbau bis Ende des Jahres?

Wenn das Projekt nach Plan verläuft, könnte bereits Ende des Jahres der Rohbau stehen. Anfang des nächsten Jahres könnte dann schon Richtfest gefeiert werden. Der Umzug vom alten in das neue Schulgebäude ist dann für die Sommerferien geplant.

Dreistöckiger GaM-Neubau

Am Standort für den Neubau entsteht ein dreistöckiger Quaderbau, der sich mit dem verwendeten dunklen Stein optisch an den Mensa-Neubau anlehnt. Wenn man das Schulgebäude betritt, befindet man sich in der Aula, die als Multifunktionsraum gestaltet wird und sich zu einem Innenhof öffnet. Dieser Innenraum kann als erweitertes Freilichtklassenzimmer genutzt werden. Im Erdgeschoss werden sich auch die Räume für die Verwaltung und das Lehrerzimmer sowie ein großer Musikraum befinden. Im ersten und zweiten Obergeschoss werden die Klassenräume untergebracht. Elke Spieck

Foto: Janne Niclas Zunker-Daberkow, (v. r., Projektleiter Otto Wulff Baunuternehmung, Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann und Ingmar Dyck, Geschäftsführer der Hermann Drögemüller Landeskultur und Tiefbau GmbH, besichtigten die Arbeiten für die Verlegung der Stromversorgung. Foto: ES

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