Bad Schwartau: Ostsee-Klinik will auf dem Museumsareal expandieren

In der Sitzung des Bauausschusses ist der Stand der Pläne für das Museumsareal an der Schillerstraße in Bad Schwartau vorgestellt worden.

In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses ist der aktuelle Stand der Pläne für das Museumsareal an der Schillerstraße vorgestellt worden. Dort ist eine Erweiterung der Ostsee-Klinik vorgesehen. Geschäftsführer Dr. Georg Ludwig erläuterte, was dort passieren soll.

Alle Fraktionen stimmen dem Vorhaben zu

Die vor allem durch Sportmedizin weit über Bad Schwartau bekannte Klinik behandelt 25?000 Patienten im Jahr. 3000 Operationen werden vorgenommen. 17 Ärzte arbeiten dort und 60 Mitarbeiter aus dem nicht-ärztlichen Bereich. Die Klinik möchte ihr Angebot erweitern, um ihren Patienten eine umfangreichere interdisziplinäre Leistungsdiagnostik vorhalten zu können. „Wir möchten das in Bad Schwartau anbieten und haben hier gute Voraussetzungen“, so das Orthopäde.

Mammutbaum soll erhalten bleiben

Oberste Maßgabe bei der Beplanung des Nachbargrundstücks sei es, den mehr als 100 Jahre alten Mammutbaum, der einst zur Verleihung der Stadtrechte an Bad Schwartau gepflanzt wurde, zu erhalten. Dr. Ludwig hat dafür extra ein Baum-Gutachten beauftragt. Auch soll die Verkehrsberuhigung in der Schillerstraße erhalten bleiben. Daher ist es aber nicht möglich, für die notwendigen Parkflächen eine Tiefgarage zu bauen. Zusätzlicher Parkraum kann nur mit einer Erweiterung des Parkplatzes an der Anton-Baumann-Straße geschaffen werden. Dafür müssen aber Bäume weichen. Der Bebauungsplan war dementsprechend bereits geändert worden, um die Voraussetzungen für weitere Parkflächen zu schaffen.

Ostsee-Klinik erhält Zustimmung

Von allen Fraktionen kam Zustimmung für das Vorhaben der Ostsee-Klinik. „Wir begrüßen dieses Projekt, das den Gesundheitsstandort Bad Schwartau fördert“, sagte Dr. Frank Keebingate (CDU). „Wir haben nichts einzuwenden“, so Uwe Beckmann (SPD). Auch für Lüder Garms (Grüne) ist das Projekt eine „tolle Ergänzung“, er bedauerte aber, dass für die Parkplatzschaffung Bäume gefällt werden müssen.

Alle Ausschussmitglieder stimmten dafür, dass die Planungen zur Nutzung des ehemaligen Museumsgrundstückes und der notwendigen Stellplätze entsprechend der Pläne des Antragstellers umgesetzt werden sollen.

Elke Spieck

Das Museumsgelände soll eine neue Nutzung erhalten. Foto: Elke Spieck

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