Kreis Ostholstein: Keine Entwarnung in Sachen Geflügelpest

Im Kreis Ostholstein ist bei mehreren tot aufgefundenen Wildvögeln das hoch ansteckende Vogelgrippe-Virus vom Subtyp H5N8 durch das Friedrich-Löffler-Institut festgestellt worden. Seit Dezember sind im Kreisgebiet damit 18 infizierte Wildvögel gefunden worden. Die Gefahr für Nutztiere ist weiterhin allgegenwärtig.

Vogelgrippe-Ausbrüche im Nachbarkreis Plön

Nach Mitteilung des Fachdienstes Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit des Kreises Ostholstein ist die Lage hinsichtlich der Verbreitung der Geflügelpest (Aviären Influenza) unverändert kritisch. Tendenziell sei in den vergangenen Wochen landesweit eine Zunahme der Fälle bei Wildvögeln, aber auch in Nutztierbeständen zu verzeichnen. Zuletzt wurden zwei Ausbrüche in Legehennenbetrieben im Kreis Plön gemeldet: In Kühren bei Preetz und Dannau mussten 76?000 beziehungsweise 53?000 Tiere gekeult werden. Diese Fälle hatten zum Teil auch Auswirkungen hinsichtlich einzurichtender Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete für einige Bereiche in Ostholstein. Grundsätzlich sei deshalb trotz intensiver Vorbeugung mit weiteren Fällen in Nutzgeflügelbeständen zu rechnen.

Nicht von Aufstallungsgebot abweichen

In Anbetracht der Gesamtsituation besteht derzeit keinerlei Anlass, von dem landesweit flächendeckend angeordneten Aufstallungsgebot für alle Geflügelhaltungen abzuweichen. Auch ist zurzeit nicht absehbar, wann dies der Fall sein könnte.
Infos zum Thema Geflügelpest stellt der Kreis Ostholstein online auf www.kreis-oh.de zur Verfügung.

Pressemitteilung Kreis Ostholstein/ vg

 

Geflügelzüchter müssen ihre Tiere vor Vogelgrippe schützen und aufstallen. (Foto: Lutz Rößler)

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