Das Seebadmuseum Travemünde öffnet nach der Winterpause wieder

Das Seebadmuseum Travemünde öffnet nach der Winterpause wieder und sucht außerdem noch ehrenamtliche Mitarbeiter.

Dienstag, 23. März, beginnt an der Torstraße?1 in Travemünde die Museumssaison 2021. Pünktlich um 11 Uhr öffnen sich nach der Winterpause die Tore zum Erleben von über 200 Jahren einzigartiger Seebadgeschichte des einst mondänen Travemünde.

Der Heimatverein Travemünde betreibt das Seebadmuseum ehrenamtlich und sucht dringend Verstärkung

Im Museum des Heimatvereins Travemünde, das als eines der ganz wenigen im Lande privat initiiert wurde und ohne öffentliche Fördermittel ehrenamtlich betrieben wird, erzählen in Räumen von 185 Quadratmetern Fläche Filme mit historischem Bildmaterial, Hörstationen mit interessanten Geschichten und eine gestaltete Ausstellung die Historie des Seebades und seine Entwicklung bis heute.

Der gewissenhafte Umgang mit den aktuellen Regelungen für die Lockerung der Sars-Cov-2-Einschränkungen führt dazu, dass sich die jährliche Sonderausstellung und ein Tag der offenen Tür verschieben. Dennoch ist der Verein glücklich, jetzt wieder kulturelle Beiträge in Travemünde leisten zu können.

Seebadmuseum wird ehrenamtlich betrieben

Den Empfang und die Betreuung der Museumsbesucher erledigen Mitglieder des Vereins ehrenamtlich. Hier sind in letzter Zeit alters- und krankheitsbedingt erhebliche Lücken entstanden. Das Museum benötigt daher für eine kontinuierliche Museumsöffnung dringend einige Interessierte, die in einer Drei-Stundenschicht, wahlweise von 11 bis 14 Uhr oder von 14 bis 17 Uhr eines Öffnungstages, diese Aufgabe als Ehrenamt übernehmen.

Der Heimatverein wird in diesem Jahr sein bereits länger geplantes Projekt der Errichtung einer Rekonstruktion des historischen, 1872 einer Sturmflut zum Opfer gefallenen „Seetempel-Pavillons“ auf dem Brodtener Ufer realisieren. Dieses neue, kostenintensive Vorhaben auf dem Steilufer hat durch die „Buddenbrooks“ einen starken Bezug zu Thomas Mann und so soll der Pavillon zu seinen Ehren wieder in der Nähe seines historischen Platzes als Nachbau errichtet werden.

Ein Blick in das Seebadmuseum Travemünde. Foto: Heimatverein Travemünde

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