Klimaschutz in Lübeck: Treibhausgase verringern sich, aber zu langsam

Lübeck Treibhausgas Klimaschutz

Die Treibhausgasemissionen in Lübeck sinken – aber zu langsam. Zu diesem Ergebnis kommt die Klimaleitstelle der Hansestadt Lübeck in ihrem neuesten Bericht. Verantwortlich sind die Wirtschaft, Privathaushalte und der Verkehr in der Hansestadt.

Lübeck will Treibhausgase um die Hälfte reduzieren

Bis 2030 sollen die Hälfte der Emissionen in Lübeck vermieden werden. Damit will die Hansestadt ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Doch so richtig klappt das in der Hansestadt noch nicht. Die Reduzierung zwischen 2015 und 2019 reicht nicht aus, sagt die Klimaleitstelle. Denn in Lübeck ergab sich im Jahre 2019 immer noch eine Summe von etwa 1,5 Millionen Tonnen CO2.

CO2 durch Wirtschaft, Haushalte und Verkehr

Obwohl die Menge seit 2015 damit um elf Prozent gesunken ist, reicht das nicht aus. Denn die Einsparungen stammen aus grünerem Strom und der Umstellung vieler Ölheizungen auf Gas. Wenig getan hat sich hingegen im Verkehr. „Die Fahrzeuge werden zwar immer effizienter, aber die Anzahl an zugelassenen PKW in Lübeck wächst“, führt Jan Goedecke weiter aus. 400.000 Tonnen CO2 werden dadurch erzeugt, durch Wärme sind es 630.000 Tonnen, durch Strom 380.000 Tonnen.

Lübecks Maßnahmenpaket für den Klimaschutz

Die Treibhausgas-Bilanz wird von der Klimaleitstelle mit dem deutschen Bilanzierungsstandard für Kommunen erstellt. Damit werden alle vier Jahre die Verbrauchsdaten von Wärme, Strom und Kraftstoff unter die Lupe genommen. Mit einem Maßnahmenpaket will Lübeck die Emissionen bis 2030 um die Hälfte reduzieren – gemessen am Jahr 2019. Die gesamte Treibhausgas-Bilanz ist online zu finden auf www.luebeck.de/klimaschutz. Oliver Pries

Foto: Scholty1970/Pixabay

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