Impfen in Schleswig-Holstein: Ab 1. März öffnen alle Impfzentren

Impfstoff Schleswig-Holstein Impfzentren TermineWie geht es weiter mit dem Impfen in Schleswig-Holstein? Die Landesregierung hat nun ihre weiteren Impfplanungen vorgestellt. Ab dem 1. März sollen nun alle Impfzentren im Land geöffnet sein.

Mehr Impfstoff für Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein hat wieder mehr Impfstoff erhalten. Vor allem den von AstraZeneca. Diesen erhalten aber lediglich Personen unter 65 Jahren. In den bereits geöffneten Impfzentren werden deshalb ab dem 24. Februar zwei Arten von Impfstoffen zur Verfügung. Zwischen 9 und 12 Uhr wird das Vakzin von AstraZeneca verimpft, zwischen 13 und 18 Uhr mRNA-Impfstoffe von BioNTech und Moderna. Dasselbe Modell soll ab dem 15. März in allen 28 Impfzentren im Land gelten.

Keine freie Wahl des Impfstoffes

Aussuchen kann man sich seinen Impfstoff aber nicht. Denn die Vakzindosen sind immer noch knapp. Bislang sind in Schleswig-Holstein lediglich 200.000 Impfdosen verimpft, etwas über 77.000 Menschen haben bereits zwei Dosen erhalten. Gute Nachrichten aber gibt es aus den Pflegeheimen: Hier sind nach Auskunft des Gesundheitsministeriums fast alle Berechtigten durchgeimpft. Die genauen Zahlen liefert das Robert-Koch-Institut hier.

Freie Impftermine für unter 80-Jährige

Außerdem haben auch fast alle über 80-Jährigen Briefe von der Landesregierung erhalten. Mit diesen können sie sich zur Impfung anmelden. In der Impfgruppe 1 können sich nun noch Mitarbeiter aus Arztpraxen, Rettungsdienstler oder Krankenhauspersonal impfen lassen. Deshalb sind ab heute, Dienstag, 23. Februar, wieder Termine auf www.impfen-sh.de erhältlich.

Impfzentren in Lübeck und Eutin

In Lübeck befindet sich das Impfzentrum in der Musik- und Kongresshalle, in Eutin im ehemaligen Sky-Markt direkt am Marktplatz. Das Impfzentrum in Bad Schwartau eröffnet am 1. März im ehemaligen Amtsgericht. Oliver Pries

Foto: Lutz Roeßler

 

2 Kommentare zu "Impfen in Schleswig-Holstein: Ab 1. März öffnen alle Impfzentren"

  1. Uwe Drews | 25. Februar 2021 um 14:01 |

    Ich bin Hochrisikopatient(schwere Lungenkrankheit)und über 80 Jahre alt.Nicht nur ich versuche einen Impftermin zubekommen,auch die Uni-Ärzte haben es versucht.Leider nicht möglich.Über die Hotline bekommt man auch keinen Anschluss.Was ist in Schleswig-Holstein nur los.Von der Impfung hängt die weitere Chemotherapie ab.Es ist grausam,was die Politiker mit einem machen.

  2. H. -U. Schmitz | 28. Februar 2021 um 12:44 |

    Bei der 116117 werde ich automatisch nach hamburg geleitet, da ich 040 als Vorwahl habe. Ich wohne aber im Kreis Stormarn. Melde ich mich beim Bürgertelefon in Bad Oldesloe, komme ich mit der „Hamburger „ PLZ 22145 auch nicht weiter, da mich das System mit dieser PLZ gleich wieder rausschmeißt, lächerlich. Ich bin 65 J. alt und habe eine ärztliche Bescheinigung gem. § 4 Ziff. 2 der Impfverordnung. Wie soll man da weiter vorgehen??? Gern erwarte ich
    eine zielführende Antwort, keine…das kann ja nicht sein.

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