Keine Maske und falsches Attest: Mann randaliert im Hauptbahnhof Lübeck

Mann randaliert Hauptbahnhof Lübeck

Ein 34-jähriger Mann hat im Lübecker Hauptbahnhof randaliert. Zuvor hatten ihn Beamte der Bundespolizei kontrolliert, weil er keine Mund-Nasen-Schutz trug. Dafür legte der Mann auch noch ein gefälschtes Attest vor.

Mann trug keinen Mund-Nasen-Schutz

Eine Streife der Bundespolizei entdeckte den Mann am Samstagabend in der Wandhalle des Lübecker Hauptbahnhofes. Er trug keine Maske und legte ein Attest vor, dass die Beamten sofort als gefälscht erkannten. Die Bundespolizei forderte ihn auf, eine Maske aufzusetzen. Außerdem klärten die Beamten den Mann darüber auf, dass der Anfangsverdacht einer Straftat gegen ihn besteht. „Daraufhin rastete der Mann völlig aus“, sagte die Bundespolizei. Er beleidigte die Beamten und stellte den Staat in Frage, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Mann wollte sich nicht beruhigen.

Beamte der Bundespolizei beleidigt

Daraufhin erteilte ihm die Bundespolizei einen Platzverweis für den Hauptbahnhof. Dem wollte der Mann aber nicht angekommen. Deshalb wurde er von den Beamten aus dem Bahnhof geführt. Doch außerhalb des Hauptbahnhofes wurde der Mann offenbar noch aggressiver: Er beleidigte die Beamten weiter, weshalb er zum Dienstraum der Bundespolizei geführt wurde.

Strafanzeigen gegen Täter und den Arzt

Der Mann hat Strafanzeigen erhalten wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Außerdem muss er mit einem Bußgeld rechnen. Auch der Arzt, der das falsche Attest ausgestellt hat, muss sich verantworten. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Ausstellens falscher Gesundheitszeugnisse eingeleitet. Oliver Pries

Foto: Ulf-Kersten Neelsen

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