Neue Corona-Regeln: FFP2-Masken, Homeoffice und Lockdown bis 14. Februar

Corona Regeln Masken ffp2Die Bund-Länder-Konferenz hat am Dienstag, 19. Januar, neue Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgestellt. Demnach wird es eine verschärfte Maskenpflicht im ÖPNV und im Einzelhandel geben, außerdem gilt eine Homeoffice-Pflicht. Die geltenden Kontaktbeschränkungen bleiben aber bestehen.

Corona-Zahlen sind zu hoch

Die Corona-Fallzahlen in Deutschland sind nach wie vor zu hoch. Am Mittwoch lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 123,5, fast 50.000 Menschen sind seit Beginn der Pandemie in Deutschland an dem Virus gestorben. Obwohl die Zahlen gerade leicht sinken, haben sich Bund und Länder am Dienstag auf eine Verschärfung der Corona-Beschränkungen geeinigt. Wir erklären, was neu ist und was bleibt.

Lockdown wird verlängert

Der bundesweite Lockdown, also die Schließung von Geschäften, Gastronomie und Kultureinrichtungen, wird bis einschließlich Sonntag, 14. Februar, verlängert.

FFP2-Masken beim Einkaufen und in Bus und Bahn

Im Einzelhandel und im ÖPNV müssen sogenannte FFP2-Masken oder medizinische OP-Masken getragen werden. Alle anderen Arten von Masken oder Schals reichen nicht mehr aus. Die hochwertigeren Masken sind in Apotheken oder im Versandhandel erhältlich und relativ teuer. Deshalb forderten die Lübecker Grünen am Mittwoch, dass die Stadt diese Masken kostenlos einkommensschwachen Menschen zur Verfügung stellen soll.

Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen

Treffen jenseits des eigenen Haushalts sind nur noch mit einer weiteren Person zulässig. Es wird aber dazu geraten, die Kontakte am besten ganz einzustellen. Wenn das nicht geht, sollte der Personenkreis möglichst klein gehalten werden.

Schulen und Kitas bleiben geschlossen

Ebenfalls bis zum 14. Februar 2021 sollen die Schulen und die Kitas geschlossen bleiben. Es sollte auch kein Präsenzunterricht mehr stattfinden, so die Bund-Länder-Runde.

Homeoffice-Pflicht

Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen. Das gilt für die Mitarbeiter, deren Aufgaben Homeoffice zulassen. Ist die Präsenz im Betrieb aber unabdingbar, muss der Arbeitgeber dies schriftlich erklären. Die Homeoffice-Pflicht gilt zunächst bis einschließlich Montag, 15. März.

Strengere Regeln für Gottesdienste

Auch die Besucher von Gottesdiensten müssen künftig FFP2-Masken oder OP-Masken tragen. Das Singen in den Gottesdiensten bleibt nach wie vor untersagt.

FFP2-Masken und Tests in Pflegeeinrichtungen

Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen, die Kontakt zu den Pflegebedürftigen haben, müssen künftig auch FFP2-Masken tragen. Außerdem sollen Corona-Tests für Mitarbeiter und Besucher verpflichtend sein. Oliver Pries

 

 

 

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