Es finden wieder erste Gottesdienste statt: Süsel macht den Anfang

Vor Weihnachten haben die Gemeinden im Kirchenkreis Ostholstein Gottesdienste zunächst bis Mitte Januar auf Eis gelegt. Sie hätten es nicht machen müssen, denn prinzipiell waren und sind Kirchgänge in Schleswig-Holstein auch in Corona-Zeiten nicht untersagt. Die evangelische Kirchengemeinde Süsel ist eine der ersten Gemeinden, die nun wieder Gottesdienste anbieten. Einige andere werden es auch tun, die meisten bleiben jedoch erst einmal bei alternativen Formaten.

Gottesdienst dauert 30 Minuten – Anmeldung erforderlich

Am Sonntag, 17. Januar, werden die Süseler Gottesdienste nach der Pause wieder aufgenommen. Der 10-Uhr-Gottesdienst in der St.-Laurentiuskirche ist kurz und dauert nur rund 30 Minuten. Die Teilnehmenden müssen sich zuvor im Kirchenbüro unter Telefon 04524 372 anmelden – bis spätestens Freitag 12 Uhr. Während des Gottesdienstes muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden, es ist auf Abstand zu achten. Außerdem ist Singen und lautes Mitsprechen der Gemeindeglieder während des Gottesdienstes zurzeit nicht möglich, ebenso wenig die Feier des Abendmahls. Dies gilt für alle weiteren Sonntags-Gottesdienste.

Rahmenbedingungen haben sich kaum geändert

Wie der Kirchenkreis Ostholstein mitteilt, hat sich aktuell nur wenig an den Rahmenbedingungen für kirchliche Angebote geändert. Gottesdienste, Andachten und religiöse Amtshandlungen sind weiterhin unter Auflagen gestattet. Insbesondere gilt weiter, dass die Zahl der Teilnehmenden innen auf maximal 50 und draußen auf 100 Teilnehmende zu begrenzen ist. Eine Erleichterung ist dadurch gegeben, dass die vorherige Anmeldepflicht nunmehr entfällt – nicht jedoch die Registrierungspflicht vor Ort. Süsel übrigens behält die Anmeldung bei.

Handlungsempfehlungen der Nordkirche überarbeitet

Die Handlungsempfehlungen der Nordkirche werden derzeit erneut überarbeitet. Weiterhin gilt, dass es in der Verantwortung der Kirchengemeinden liegt, ob und wie Gottesdienste gefeiert werden, weshalb sich der Kirchenkreis mit eigenen Empfehlungen zurückhält. Der Kirchenkreis vertraut darauf, dass die Kirchengemeinden in Abwägung der örtlichen Risiken, der zu erwartenden Besucherzahlen und in Verantwortung für die Durchsetzung ihres Hygienekonzeptes ihre Entscheidung treffen. Besondere Empfehlungen gibt die Nordkirche jedoch rund um die Inzidenz-Zahlen in den Regionen: Liegt der i-Wert unter 50 sind Präsenzgottesdienste gar kein Problem. Bei einem Wert zwischen 50 und 200 sollte noch einmal genau hingeschaut und nachgesteuert werden. Liegt der Inzidenz-Wert über 200 sollte auf Präsenzgottesdienste verzichtet werden.

 

In der St.-Laurentiuskirche in Süsel, finden ab Sonntag, 17. Januar, wieder Gottesdienste unter Corona-Regeln statt. (Foto: LN-Archiv)

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