Briefe für Senioren: Schleswig-Holstein ändert Verfahren bei Impftermin-Vergabe

Impfungen Termine verfahren briefeDas Land Schleswig-Holstein ändert das Anmeldeverfahren für die Corona-Impfungen. Impfberechtigte Senioren werden nun ein Informationsanschreiben erhalten, mit dem sie sich registrieren lassen können. Vorher hatte es viel Kritik an dem bestehenden Anmeldeverfahren gegeben.

Briefe mit Pin-Code werden verschickt

Das neue Anmeldeverfahren läuft so: Bürger über 80 Jahren werden ein Informationsschreiben erhalten. Darin ist ein persönlicher Pin-Code enthalten. Mit dieser zusätzlichen Möglichkeit können sich die Seniorinnen und Senioren ohne Zeitdruck telefonisch registrieren und bereits für ihren persönlichen Impftermin in einem der schleswig-holsteinischen Impfzentren registrieren lassen. Die in dem Anschreiben vermerkte Telefonnummer soll ab dem 1. Februar montags bis freitags jeweils zwischen 8 und 18 Uhr zur Verfügung stehen. Erster buchbarer Termin soll der 8. Februar sein. Im Unterschied zu bisher, werden Terminbuchungen für über 80-Jährige dabei nicht nur für die Folgewoche, sondern für einen längeren Zeitraum möglich sein.

Exklusives Anmeldeverfahren für Seniorenj in Schleswig-Holstein

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg: „Wir haben bisher eine sehr schnelle und funktionstüchtige Terminvergabe für die Buchung von Impfterminen zur Verfügung gestellt. Dieses System soll nun durch eine gerade für unsere älteren Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner exklusive Anmeldemöglichkeit ergänzt werden. Alle impfberechtigten über 80-jährigen Bürger werden wir persönlich anschreiben. Jeder wird sich telefonisch einen Termin geben lassen können. Ohne Stress, ohne Eile. Sollten dann in Zukunft mehr Termine zur Verfügung stehen, werden die Menschen telefonisch kontaktiert und gefragt, ob sie einen früheren Termin haben möchten.“

Weiter Geduld bei der Terminvergabe nötig

Um Geduld werden die Senioren trotzdem gebeten. Denn die Briefe werden nach Alter gestaffelt ab dem 28. Januar in Tranchen verschickt. Außerdem ist immer noch nicht genügend Impfstoff für alle vorhanden. Wie angekündigt, werden am Dienstag, 19. Januar, und Dienstag, 26. Januar, weitere Impftermine auf www.impfen-sh.de oder an den Hotlines vergeben. OP / Pressemitteilung

Foto: Lutz Roeßler

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