Güterbahnhof Lübeck: Pläne für das Baugebiet liegen öffentlich aus

Güterbahnhof Lübeck Baugebiet Beauung

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Lübeck entsteht ein neues Baugebiet. Die Bebauungspläne sind ab dem 13. Januar für die Bürger Lübecks einsehbar.

Baugebiet Güterbahnhof: 320 neue Wohnungen

Das Baugebiet am Güterbahnhof Lübeck ist ein großes Ding. Denn parallel zur Schützenstraße im Stadtteil St. Lorenz Süd sollen 320 Wohnungen und Häuser entstehen. Außerdem sollen eine Kita, eine Schule, Spielplätze und viel Grün das Areal so richtig wohnlich machen. Dafür will das Unternehmen Wohnkompanie Nord sorgen. 100 Millionen Euro will das Hamburger Unternehmen dafür in die Hand nehmen. Der Baustart für das Mammutprojekt ist für den Sommer 2021 geplant.

Zu enge Bebauung am Güterbahnhof, zu wenig Grün?

Zuletzt hatte es in Lübeck Diskussionen um das Baugebiet Güterbahnhof gegeben. Denn vielen Menschen – Anwohnern und Politikern – war die geplante Bebauung zu eng. Außerdem bemängelten viele das Fehlen von Grünflächen. Kerstin Metzner, Vorsitzende der SPD Holstentor Süd: „300 neue bezahlbare Wohnungen sind wichtig für Lübeck, aber der Stadtteil hat von allen Lübecker Stadtteilen mit Abstand das wenigste öffentliche Grün.“ Deshalb nannte die Partei das Projekt eine „städtebauliche Katastrophe“. Bauverwaltung und Investor sollten dringend nachbessern, so die SPD.

Pläne für das Baugebiet liegen bei der Stadtverwaltung Lübeck aus

Wie genau die Pläne für das Baugebiet Güterbahnhof nun aussehen, können sich Interessierte ab dem 13. Januar ansehen. Dann liegen die Pläne für die Bebauung bei der Stadtverwaltung Lübeck aus. Die Unterlagen sind online einsehbar (ab dem 13. Januar), können aber auch körperlich angesehen werden im Bereich Stadtplanung und Bauordnung, Mühlendamm 12. Da das Verwaltungsgebäude aufgrund der Corona-Pandemie nur mit Termin betreten werden darf, wird um vorherige Terminabsprache unter der Rufnummer 0451 -1 22 6115 oder per E-Mail an bebauungsplanung@luebeck.de gebeten. Oliver Pries

Foto: Nicole Müller, Nils Böttcher sowie Alina Thoms (ohne Brille) von Wohnkompanie Nord zeigen die Pläne für den Güterbahnhof. Foto: Lutz Roeßler

 

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