Sea & Sirens: Kleine Kunstmeile auf dem Priwall

Eine Vernissage gab es aufgrund der Pandemie nicht: Wim Westfield öffnete seine neue Galerie an der Priwallpromenade am Freitag einfach so.

Eröffnung der Fotogalerie am Priwall

Eine Vernissage gab es aufgrund der Pandemie nicht, weshalb Wim Westfield seine neue Galerie an der Priwallpromenade am Freitag einfach so öffnete (der Wochenspiegel berichtete). Natürlich hatte sich die Sache herumgesprochen, und so schauten bald die ersten Interessenten im Stelzenhaus mit der Adresse Promenadenvilla 22 vorbei.

Die ersten Kunden kamen von der Seemannsschule, und erstes Kunstobjekt, das verkauft wurde, war ein Kalender. Zu sehen sind darauf Westfields ungewöhnlichen Bilder, die mutige Fotomodelle nackt und ohne Atemgerät beim Tauchen mit Haien und Krokodilen zeigen. In größerem Format hängen die spektakulären Aufnahmen in der Galerie. Demnächst will Westfield noch per Rückprojektion in einem Galeriefenster Filme über die Entstehung der Bilder zeigen, so dass die Priwallpromenade dann ein kleines „Kino“ hat.

Ausstellung am  Priwall war sozusagen Zufall

Dass sich der Fotograf überhaupt in der Beach Bay ansiedelte, ist einem Zufall zu verdanken: Wim Westfield, der auf dem Priwall lebt, war die leerstehende Ladenfläche beim Spaziergang aufgefallen. Er fragte nach, ob er sie mieten könnte. „Die waren begeistert“, sagt er.

Unter den ersten Gratulanten war am Freitag auch Kunstwerkerin Ninette Mathiessen, die die Aussicht durch die großen Fensterscheiben auf die Trave gerade in Verbindung mit den Ozean-Bildern sehr gelungen fand. Mathiessen betreibt ein Stelzenhaus weiter ihre eigene Galerie und so entstand gleich der Gedanke, ob auf dem Priwall nicht eine kleine Kunstmeile möglich wäre. Der Anfang ist ja nun gemacht. Wim Westfield will jetzt erst einmal Erfahrungen mit dem Standort sammeln. „Wir bleiben auf jeden Fall bis April.“.

Nachbarin Ninette Mathiessen schaute am ersten Öffnungstag in der neuen Galerie von Wim Westfield vorbei.  Foto: Helge Normann

Teile diesen Beitrag!

Eine Antwort auf „Sea & Sirens: Kleine Kunstmeile auf dem Priwall“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert