1900 Schlafsäcke für Neugeborene

Mit 25 000 Euro finanziert die Stiftung aus ihrem Babyschlafsackfonds als alleiniger Partner die UKSH-Babyschlafsäcke am Campus Lübeck.

Babyschlafsäcke für die Sicherheit der Kleinsten

Mit einem kuscheligen Willkommensgeschenk werden Neugeborene am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) begrüßt: Gleich nach der Geburt bekommen die Eltern einen blau-weiß gestreiften Schlafsack, in dem sich das Neugeborene von den Anstrengungen der Geburt erholen kann. In Lübeck zieren das Holstentor und der Schriftzug „Travejung“ oder „Travedeern“ den Schlafsack.

Bereits zum fünften Mal sagte die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck nun ihre erneute Unterstützung zu. Mit 25?000 Euro finanziert die Stiftung aus ihrem Babyschlafsackfonds als alleiniger Partner die UKSH-Babyschlafsäcke am Campus Lübeck.

Babyschlafsäcke verringern das Risiko für plötzlichen Kindstod

Der UKSH-Vorstand hatte die Aktion gemeinsam mit den Frauenkliniken sowie dem UKSH-Freunde- und Förderverein vor einem ernsten Hintergrund gestartet: dem plötzlichen Kindstod. Plötzlicher Kindstod, auch unter der Abkürzung SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) bekannt, bezeichnet das plötzliche und unerwartete Sterben eines Babys oder auch Kleinkindes in der Regel im ersten Lebensjahr. Das Schlafen in Bauchlage wurde bereits vor über 20 Jahren als Risikofaktor identifiziert. Auch sollte statt einer Bettdecke auf einen Babyschlafsack zurückgegriffen werden. Dieser wird den jungen Familien im Rahmen der Kooperation von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck und dem UKSH direkt zur Geburt an die Hand gegeben.

Kooperation zur Unterstützung aller Familien

„Mit unserem Babyschlafsack-Projekt wollen wir die Eltern unterstützen und einen Beitrag zur Sicherheit der Kleinsten leisten. Daher freue ich mich sehr, dass die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck das Projekt nach wie vor als treuer Kooperationspartner mit 25?000 Euro fördert. Die Zusammenarbeit umfasst bereits die überaus stolze Gesamtsumme von 80?570 Euro. Wir sind froh, solch einen starken Partner an unserer Seite zu wissen“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH.

„Die Geburt eines Kindes sollte immer ein freudiges Ereignis sein. Deshalb ist es sinnvoll und notwendig, die vorhandenen Risiken mit präventiven Maßnahmen zu minimieren, damit wir weiterhin zahlreiche gesunde kleine ,Travejungs’ und ,Travedeerns’ willkommen heißen können“, sagt Titus Jochen Heldt, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck.

Mit dem Willkommensgruß erhalten Eltern zudem eine Informationskarte, auf der hilfreiche Tipps für eine sichere und geborgene Zeit nach der Geburt gegeben werden.

Eine neugeborene „Travedeern“ in ihrem Babyschlafsack.  Foto: UKSH

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.