Bad Schwartau: Ein Bücherschrank für Cleverbrück

In Cleverbrück steht jetzt ein Bücherschrank; der für alle da ist. Wo? Zwischen Martinskirche und Kita. Die Idee hatte Christoph Läubrich.

Für alle Leseratten: Bücherschrank steht zwischen Martinskirche und Kita

In Cleverbrück steht jetzt ein Bücherschrank; der für alle da ist. Wo? Zwischen Martinskirche und Kita. Die Idee hatte Christoph Läubrich. Er gehört der Kirchengemeinde an und ist Vater von drei Kindern, die die Kita St. Martin beziehungsweise die Grundschule des Stadtteils besuchen.

Der Bad Schwartauer hatte selbst eine größere Anzahl von Büchern, die er in gute Hände geben wollte. Doch in Zeiten, in denen keine Flohmärkte stattfinden, ist das schwierig. Christoph Läubrich schritt selbst zur Tat und baute in Eigeninitiative – unterstützt von seiner Frau Carola und den Kindern – einen Bücherschrank und stellt ihn am Weg zur Kirche und zur Kita auf. Die Gemeinde gab ihm dafür gern grünes Licht.

Bücherschrank steht an einem belebten Ort in Bad Schwartau

„Nun haben wir einen öffentlich zugänglichen Ort zum Tauschen einzelner Bücher und Spiele“, freut sich Pastorin Gesa Paschen. Der Standort ist extra so gewählt, dass viele Menschen an dem bereits bestückten Bücherschrank vorbeikommen. Zielgruppe sind Erwachsenen, Jugendliche und Kinder. Christoph Läubrichs Tochter Rita (7) durfte den Bücherschrank freigeben.

An einer der Türen stehen die Regeln für die Benutzung. Jeder, der ein Buch oder Spiel findet, das ihm gefällt nimmt es mit. Man kann das Buch selber lesen oder verschenken, es behalten oder nach dem Lesen wieder zurückstellen. In den Schrank sollte man nur Bücher stellen, die man selbst gut findet und die ein breites Publikum ansprechen – also zum Beispiel keine Fachliteratur.

Bücherschrank soll ein gleichmäßiges Geben und Nehmen anregen

Die Bücher sollten gut erhalten sein und Spiele – etwa Puzzles – selbstverständlich komplett. Ideal wäre natürlich ein Tauschverhältnis 1:1, so Pastorin Paschen. Soll heißen: Wer sich ein Buch mitnimmt, bringt auch eins vorbei. Wer sieht, dass der Bücherschrank gerade voll ist, wird gebeten, seine Bücher wieder mitzunehmen. Hausmeister Martin Tiedemann wird ein Auge auf den Bücherschrank haben. Denn er ist weder Antiquariat noch Entsorgungsstelle, sondern ein neuer Ort der Begegnung ist Cleverbrück. ES

Der Bücherschrank wird von der Kirchengemeinde betrieben. Weitere Info im Kirchenbüro, Telefon 0451/ 2?19?35

Offizielle Eröffnung des Bücherschranks mit Pastorin Gesa Paschen, Christoph und Carola Läubrich mit ihren Kindern Rita (7) und Lena (1) sowie Hausmeister Martin Tiedemann. Foto: Elke Spieck

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