Ausbildungsatlas für Ostholstein erschienen

Der Ausbildungsatlas bietet Tipps und Informationen zur Bewerbung sowie konkreteAusbildungsangebote – Er ist auch online verfügbar.

Ausbildungsatlas bietet Tipps und Informationen zur Bewerbung

Gut ausgebildete Fachkräfte sind essenzieller Faktor für ein zukunfts- sowie wettbewerbsfähiges Bestehen der Unternehmen im Kreis Ostholstein. Vor allem in der Nachwuchssicherung werden daher qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in nahezu allen Branchen gesucht und entsprechende Ausbildungsangebote geschaffen.

Laut Jens Meyer, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH EGOH, sehen sich durch den steigenden Fachkräftemangel jedoch viele Betriebe zunehmend in ihrer Existenz bedroht. „Ein Großteil der Ausbildungsstellen in Ostholstein konnten in den vergangenen Jahren nicht besetzt werden – das ist besorgniserregend und verlangt nach gezielten Maßnahmen zur Gegensteuerung“, resümiert Jens Meyer die derzeitige Arbeitsmarktsituation.

Um die Unternehmen in der Gewinnung von Nachwuchskräften zu unterstützen, freie Ausbildungsplätze in Ostholstein zu bündeln und Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen eine bessere Orientierung bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz zu geben, hat die EGOH daher gemeinsam mit dem Kreis sowie dem Schulamt Ostholstein, der Kreishandwerkerschaft Ostholstein und dem Unternehmensverband Ostholstein-Plön e. V. erstmalig einen Ausbildungsatlas 2020/2021 für Ostholstein herausgegeben.

Broschüre bietet auch konkrete Ausbildungsangebote

Die Broschüre, die für Interessierte als digitale Version kostenfrei unter www.azubica.de zum Download bereitsteht, bietet konkrete Ausbildungsangebote von Ostholsteiner Unternehmen sowie Tipps und Informationen zum Bewerbungsprozess, zur Ausbildung in Betrieb und Berufsschule sowie Denkanstöße zu wichtigen begleitenden Themen wie die persönliche Entwicklung oder finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten.

„Der Ausbildungsatlas für Ostholstein ist nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich ganz speziell auf die Bedürfnisse der Jugendlichen aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 zugeschnitten, sodass hier jeder Absolvent und jede Absolventin die für sich passenden Hinweise auf einen Blick finden kann“, lobt Landrat Reinhard Sager das Magazin.

Die enge Kooperation zwischen Unternehmen, Wirtschaftsförderung und dem Schulamt habe schließlich gezeigt, dass so brisanten Themen wie dem Fachkräftemangel nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit entgegengewirkt werden könne. „Wir hoffen nun, dass der Ausbildungsatlas auch innerhalb der Schulen eingesetzt und durch konkrete Unterrichtsplanungen vermittelt wird“, betont Schulrat Manfred Meyer, denn, so konkretisiert sein Kollege Schulrat Thomas Panten: „Die Weichen für die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler werden nun einmal in der Schule gelegt“.

Die Gemeinschafts- und Berufsschulen im Kreis Ostholstein sind rechtzeitig mit ausreichend Exemplaren ausgestattet worden, sodass sich alle Schülerinnen und Schüler umfassend informieren können. Ob es gelingt, die Anzahl freier Lehrstellen in den Ausbildungsbetrieben langfristig zu besetzen, wird sich zeigen – den Start in die Ausbildung zu erleichtern, dürfte dahingegen bereits jetzt geglückt sein.

Der Ausbildungsatlos Ostholstein Foto: Egoh

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