Bund finanziert Löschfahrzeug für Malenter Ortswehr

Die Freiwillige Feuerwehr Malente hat motorisierten Zuwachs bekommen: Am Montag übergaben Landrat Reinhard Sager und der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens ein neues Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz an Bürgermeisterin Tanja Rönck und Gemeindewehrführer Bernd Penter. „Es ist das erste Fahrzeug, das der Bund für die Brandbekämpfung im Zivilschutz in Ostholstein finanziert hat“, erläuterte Sager. Kostenpunkt: rund 223?000 Euro. Den Wehren im Kreis werden 2022 und 2023 noch acht weitere vom Land finanzierte Fahrzeuge und ein zusätzliches vom Bund finanziertes Gefährt zur Verfügung gestellt.

Bundesregierung investiert bundesweit 121 Millionen Euro für Wehren

Damit stehen dem Katastrophenschutz zukünftig zehn Löschgruppenfahrzeuge der neuesten Generation im Kreisgebiet zur Verfügung. Diese werden in Brandschutzbereitschaften des Landes mitwirken und können auch zu Einsätzen im Bundesgebiet entsendet werden. Wie Gädechens berichtete, investiert der Bund deutschlandweit 121 Millionen Euro in Fahrzeuge für die Freiwilligen Feuerwehren. Das nun in Malente stationierte sogenannte LF-KatS – ein Mercedes-Benz Ateco 1327 AF 4×4 – verfügt unter anderem über eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe und einen integrierten Löschwasserbehälter mit 1000 Litern.

Ideal zum Fördern von Löschwasser über lange Wegstrecken

Es bietet Platz für eine Gruppe (neun Personen) und umfasst beispielsweise Atemschutzgeräte, 600 Meter B-Schläuche und eine Tragkraftspritze mit einer Förderleistung von 1500 Litern pro Minute. Neben der Brandbekämpfung und Durchführung einfacher Technischer Hilfeleistungen dient das LF-KatS vor allem zum Fördern von Löschwasser auch über lange Wegstrecken – „das ist gerade in unserem ländlichen Kreis sehr wichtig und ermöglicht für Malente und Umgebung einen besseren Brandschutz“, betonte der Landrat.

Fahrzeug steht auch Wehren aus dem Umland zur Verfügung

Das neue Fahrzeug wurde am 15. Oktober beim Bestückungslager des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn abgeholt, die Hälfte der Malenter Kameraden wurden seither bereits an dem Gefährt ausgebildet. Aber auch Feuerwehrleute aus den umliegenden Dörfern sollen an dem LF-KatS, das den Blauröcken mindestens die nächsten 25 Jahre Freude machen soll, geschult werden.

 

Schlüsselübergabe an die Malenter Wehr (v.l.): Bürgermeisterin Tanja Rönck, CDU-Politiker Ingo Gädechens, Landrat Reinhard Sager, Gemeindewehrführer Bernd Penter sowie die stellvertretenden Ortswehrführer Nils Lenkewitz und Katja Weichert. (Foto: Graap)

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