Travemünde: Drei Angler aus der Ostsee gerettet

Gegen 19 Uhr meldeten sich am Sonntagabend, 1. November, mehrere Zeugen aus Travemünde über die Notrufnummer der Polizei, die im Bereich des Hundestrandes Hilferufe gehört haben wollten.

Hilferufe am Hundestrand

Bei der ersten Suche unter Beteiligung von Polizei und Berufsfeuerwehr Lübeck konnten die Hilferufe und Lichtschein auf der Ostsee vor der Küste wahrgenommen werden. Eine genaue Lokalisierung war jedoch aufgrund der Dunkelheit nicht möglich.

Seenotretter rückten aus

Nach Bewertung aller Informationen mussten die eingesetzten Kräfte von einer möglichen Notlage auf der Ostsee ausgehen. Über die Seenotleitung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde die Besatzung des in Travemünde stationierten Seenotrettungsbootes „Hans Ingwersen“ alarmiert, welches nur wenige Minuten später in Richtung der Hilferufe in Sache stach.

Drei Angler waren mit Boot gekentert

Den Seenotrettern gelang es, drei Männer (39, 37 und 33 Jahre alt) aus der circa 13 Grad kalten Ostsee zu retten. Die drei Lübecker wurden an Land gebracht und aufgrund ihrer Unterkühlungen in Krankenhäuser eingeliefert. Das vor der Küste in Seenot geratene, circa 5,5 Meter lange Boot, mit dem die drei Personen zum Angeln unterwegs waren, war vor Eintreffen der Seenotrettung in fünf Meter Wassertiefe gesunken.

Die weiteren Ermittlungen zu Unfallursache und -hergang werden auf dem Wasserschutzpolizeirevier Lübeck in Travemünde geführt.

Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.