„Fridays for Future Ostholstein“ übergibt Forderungskatalog an den Kreis

In Zeiten von Corona soll der Klimaschutz nicht unter die Räder kommen. Daran erinnerte die Bewegung „Fridays for Future Ostholstein“ vergangene Woche mit einer Mahnwache vor dem Eutiner Kreishaus. „Die Wissenschaft wird ignoriert, die Politik hat’s nicht kapiert“ sangen 14 Aktivisten, bevor sie einem Vertreter der Kreisverwaltung ein elfseitiges Papier mit Forderungen für mehr Klimaschutz übergaben. Darin haben die Umweltschützer detailliert Maßnahmen aufgelistet, die den Klimaschutz auf kommunaler Ebene voranbringen können.

Bessere Förderung des ÖPNV – mehr erneuerbare Energien

In einem kurzen Statement sagte Julika Burggraf: „Es ist wichtig, dass meine Generation eine Zukunft hat.“ Die elfjährige Klimaschützerin wünschte sich von den Kreispolitikern eine bessere Förderung des ÖPNV und Radverkehrs, die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energien und die Förderung ökologischer Bauweisen. „Man muss die Wälder aufforsten statt Parkplätze zu bauen. Wir haben uns viel Mühe gegeben, um diese Forderungen aufzustellen. Der Kreis muss alles in Gang setzen, um mitzuhelfen, die Klimakrise zu stoppen“, so Julika Burggraf.

Kommunalpolitiker beraten um Umweltausschuss für Vorschläge

Nils Hollerbach, Fachbereichsleiter Planung, Bau und Umwelt beim Kreis Ostholstein, versprach, den Forderungskatalog an die Kreisverantwortlichen weiterzugeben und in der nächsten Sitzung des Kreisumweltausschusses am 9. November um 17 Uhr im Kreishaus vorzulegen.

 

Nils Hollerbach vom Kreis nahm von Julika Burggraf das Forderungspapier entgegen. (Foto: Graap)

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