Pilzsammler findet vermeintliche Bombe im Wald bei Groß Grönau

Ein Pilzsammler hat in einem Wald bei Groß Grönau einen Gegenstand gefunden, den er für eine Bombe hielt. Die Polizei identifizierte das Objekt schließlich als sogenannten Cache, also ein Zielobjekt der digitalen Schnitzeljagd Geocaching.

Zielobjekt beim Geocaching

Im Waldbereich zwischen Blankensee und Groß Grönau hatte am Dienstag, 20. Oktober, ein Pilzsammler einen Gegenstand gefunden, den er für eine selbst gebastelte Bombe hielt. Dieses wurde am Mittwochnachmittag, 21. Oktober, der Polizei mitgeteilt. Es gab ein Foto, welches an den Kampfmittelräumdienst übermittelt wurde und die Experten entschieden, dass sie sich den Gegenstand vor Ort genauer ansehen müssen. Die Feuerwehr Groß Grönau rückte aus und ein Rettungswagen wurde für die Kampfmittelräumer vorsorglich nahe dem abgesperrten Bereich bereitgestellt.

Liegt eine Straftat vor?

Nach der Sichtung wurde festgestellt, dass es sich offenbar um einen gefahrlosen Geocache handelt. Neben der Konstruktion mit Kupferhülse, einer Uhr und elektrischen Schaltelementen fand die Beamten eine Gebrauchsanweisung für den möglichen Finder. Der Gegenstand wurde sichergestellt. Gemeinsam mit der Lübecker Staatsanwaltschaft wird nun geprüft, ob es sich um eine Straftat gemäß § 126 StGB handeln könnte. Ebenso könnten auf den Verursacher die Einsatzkosten zukommen.

Foto: Holger Kröger

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