Zeitgenössische Kunst macht den Lübecker Herbst bunt

Das Projekt Out for art weckt das Interesse auf mehr Kunst und Begegnung

Ob Malerei, Zeichnung, Skulptur, Keramik, Textil, Installation, Video oder Fotografie: Es ist auch die zeitgenössische Kunst, die den Menschen am Herzen liegt und die neben allen anderen Einschränkungen ebenso fehlt(e). Bis zum 15. November wollen Pascal Simm, Darya Yakubovich und Xiu Tomorrow mit ihrem Out for art-Projekt im Rahmen der Lübecker Kulturfunken-Aktion deshalb wieder vermehrt die Neugierde auf zeitgenössische Kunst wecken. Gemeinsam stellen sie zehn junge Künstler aus Lübeck, Hamburg, Berlin und Leipzig vor, die an außergewöhnlichen Standorten – wie hier im Heiligen-Geist-Hospital – ihre Arbeiten präsentieren.

Vom Projekt sollen alle profitieren

Das Out for art-Projekt im Rahmen der Lübecker Kulturfunken-Aktion will die Neugierde auf zeitgenössische Kunst wecken. „Die Künstler beziehen den spezifischen Ausstellungsort in ihr Konzept mit ein“, erzählt Projektmitglied Darya Yakubovich. „Wir wollen eine Plattform schaffen, die gleichermaßen Künstler und Kunstinteressierte, Ladeninhaber und Kunden, Rundgangteilnehmer und Kunstvermittler trotz Corona-Pandemie miteinander vernetzt“, so Xiu Tomorrow weiter.

Aufmerksamkeit für Künstler und Lokalitäten

Gruppen finden zusammen, die durch die Corona-Krise an ihrer beruflichen oder freizeitlichen Tätigkeit gehindert waren und oft einer ungewissen Zukunft entgegenblicken. Mit dem Projekt soll sowohl den Künstlern als auch den Lokalitäten Aufmerksamkeit geschenkt und in gleichem Maße die Neugier aller Kunstinteressierten wieder geweckt werden. „Daneben möchten wir auch auszuloten, welche der hier probeweise genutzten ‚Off-Spaces‘ in Zukunft dauerhaft bespielt werden können. Vielleicht ist es möglich, durch die spezifischen Orte und Veranstaltungsformate in Lübeck ein neues junges Publikum zu erreichen“, fasst Pascal Simm zusammen.

Rundgänge und Filmvorführungen

Für diesen Ansatz soll es neben den angebotenen Rundgängen noch weitere Specials wie Filmscreening, Performance, kurzfristige Aktionen und Workshops sowie Get-together-Treffen bis 23 Uhr im größten Ausstellungsraum des Projekts im ehemaligen H&M-Geschäft im Haerder-Center mit über 700 Quadratmeter geben. Das dreiköpfige Out for art-Team ist gespannt auf die Resonanz und das Feedback und freut sich ganz besonders über die Projektförderung durch die Possehl-Stiftung Lübeck.

Informationen zu Ausstellungsrundgängen und Anmeldungen unter www.outforart.de, kontakt@outforart.de oder Telefon 0160/97 53 91 65

Foto: hfr

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