Hochwasser in Travemünde

„Hier spricht die Feuerwehr. Es besteht Hochwassergefahr“: Anwohner der Travemünder Altstadt kennen die Lautsprecherdurchsagen schon. Mittwochmittag (14. Oktober) war der Einsatzwagen wieder in der Vorderreihe unterwegs, informierte über die steigende Tendenz des Wasserstandes in der Trave.

Hochwassergefahr in der Travemünder Altstadt

Während die zahlreichen Touristen in der beliebten Einkaufsstraße die Waren in den Kleiderständern vor den Geschäften begutachteten, wurden Bewohner und Betriebe per Durchsage aufgefordert, sich auf das Hochwasser einzustellen und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Geschlossen war einzig das auf einem Ponton schwimmende Restaurant „Traveblick“, dessen Steg bei Hochwasser meist überspült wird.

Fußgängerfähre hat den Betrieb eingestellt

Allzu dramatisch sah es gegen Mittag ansonsten nicht aus: Wie bei jedem Hochwasser war die Travepromenade überspült. Die Fußgängerfähre (Norderfähre) hatte den Betrieb eingestellt. „Wegen starker Dünung und starken Windes“, wie auf einem Schild zu lesen war. Und am teilweise schon überspülten Strand bei der Nordermole barg ein Stapler einige Holzpaletten aus dem Wasser.

Viele Spaziergänger nutzten die Gelegenheit auch für einen Ausflug zum Strand, um sich die beeindruckenden Wellen anzusehen. Helge Normann

 

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