Eichholz: 14-jähriger auf Spritztour aus Langeweile

Eine 57-jährige Lübeckerin ist durch einen Vertriebsmitarbeiter für Energie- und Telekommunikation im Rahmen sogenannter Haustürgeschäfte mehrfach betrogen. Unter einem Vorwand verschaffte er sich Zugang zu ihrer EC-Karte und erlangte so einen vierstelligen Bargeldbetrag. Der Mann konnte vorläufig festgenommen werden. Frau händigt fremden Mann EC-Karte aus Zunächst gab der Mann, der aus Mecklenburg-Vorpommern stammt, an, dass die Kundin aufgrund ihrer langjährigen Treue eine Geldprämie erhalten würde. Dazu benötige er jedoch ihre EC-Karte, um die Prämie gleich auszahlen zu können. Der Mann besuchte die Geschädigte in den Folgentagen noch häufiger. Die Frau händigte ihm mehr ihre EC-Karte und ihre PIN-Nummer aus. Betrüger besuchte sein Opfer gleich mehrfach Als Grund wurden durch den Täter angebliche Probleme bei der Auszahlung vorgeschoben. Insgesamt hat der Täter einen hohen vierstelligen Betrag vom Konto der Geschädigten abgehoben. Die Geschädigte bemerkte die Taten und erstattete bei der Polizei eine Strafanzeige. Polizei schnappt Täter an der Wohnungstür Am Sonntag, 18. Dezember, kam es zu einem erneuten telefonischen Kontakt zwischen der Geschädigten und dem Täter, bei dem ein Treffen für den Folgetag vereinbart wurde. Hierüber benachrichtigte die Geschädigte die Polizei. Am Montag, 19. Dezember, erfolgte im Zuge operativer Maßnahmen durch Kriminalbeamte des Kommissariats 14 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck die Festnahme des Tatverdächtigen an der Wohnanschrift der Geschädigten. Zusammenhang mit ähnlichem Fall in Lübeck? Das Kommissariat 14 überprüft derzeit einen Zusammenhang mit einem weiteren, ähnlich gelagerten Fall aus Lübeck. Die Ermittlungen dazu dauern an. In Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Beschuldigte nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen entlassen und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betruges eingeleitet. Pressemitteilung Polizei

Zeugen sehen minderjährige Fahrzeugführer

Am Montag, 12. Oktober, gegen 21.15 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass auf einem Parkplatz eines Discounters ein weißer Transporter von einer Gruppe Minderjähriger geführt wird. Danach sei dieser in Richtung Behaimring weggefahren. Durch eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung konnte das Fahrzeug von den eingesetzten Polizeibeamten des 4. Polizeireviers im „Hutenhorster Weg“ gesichtet werden.

Fahrzeug fuhr mit höherer Geschwindigkeit

Der Fahrer des Renault Kangoo fuhr mit höherer Geschwindigkeit durch die Straßen und missachtete ein Rotlicht einer Ampel. Er reagierte vorerst nicht auf das eingeschaltete Martinshorn und Blaulicht der Polizei. Die Polizeibeamten stoppten das Fahrzeug in der Straße „Am Teichrand“.

Auf dem Fahrersitz saß ein 14-jähriger Lübecker

Der Fahrzeugführer war ein 14-jähriger Lübecker. Mit im Renault befanden sich seine Lübecker Freunde (m/13, m/14, w/14).  Es stellte sich heraus, dass sich die Freunde langweilten und mit dem Renault des Vaters eine Spritztour unternahmen. Die Minderjährigen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in die Obhut ihrer gesetzlichen Vertreter gegeben.

Gegen den 14-jährigen Jugendlichen wird wegen diverser verkehrsrechtlicher Verstöße sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. PM Polizei

Foto: Holger Kröger

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