Engagement für Lübecker Krebspatienten

Trotz der Absage der Benefizregatta  kann das Projekt  „Sport mit Krebs“ weitergeführt und ausgebaut werden

Das Projekt „Sport mit Krebs“, welches an den Sana Kliniken Lübeck etabliert und unter der Leitung des Sporttherapeuten Christof Degen-Plöger in den vergangenen acht Jahren mehr als 550 Krebspatienten zurück in ein aktives Leben geführt hat, ist für alle Beteiligten eine wahre Herzensangelegenheit. Dies belegt die enge Partnerschaft zu Koordinatoren und Förderern des Projektes sowie der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“, die traditionell ebenfalls bereits seit 2012 in Kooperation mit den Partnern vom Lübecker Frauen-Ruder-Klub, dem Lübecker Ruder-Klub und dem Netzwerk Onkologischer Zentren (NOZ) in Schleswig-Holstein durchgeführt wurde.

1632 Ruderer haben seitdem auf dem Elbe-Lübeck-Kanal mehr als 6100 Trainingskilometer absolviert und sich im Rahmen der Siegerehrungen über insgesamt 480 Medaillen und 6000 Luftballons in Girlanden gefreut. Bedauerlicherweise kann diese Statistik in diesem Jahr nicht weiter fortgeführt werden, da die beliebte Veranstaltung aufgrund der aktuellen Corona-Situation zur Sicherheit abgesagt werden musste.

Corona-Situation soll kein Hinderungsgrund für das Projekt sein

Nun kamen die Organisatoren und Partner der Regatta zusammen, um dieses vom Corona-Virus geprägte Jahr für das Projekt „Sport mit Krebs“ Revue passieren zu lassen. Claus Feucht, Vorstand der Stiftung Leben mit Krebs, bedauerte die Absage sehr, freute sich aber umso mehr, dass die Förderer der Regatta das Projekt „Sport mit Krebs“ an den Sana Kliniken Lübeck trotz der Regatta-Absage großzügig unterstützten und so den Fortbestand des Sportangebotes sicherten.

Dr. Rainer Schulte, NOZ, und Dr. Christian Frank, Geschäftsführer der Sana Kliniken Lübeck, bedanken sich gleichermaßen für die Unterstützung des Projektes „Sport mit Krebs“, welches für die Krebspatienten in und um Lübeck eine enorme Hilfe bedeute: „Sie machen viele Patienten sehr glücklich, denn für Sportprojekte dieser Art ist im Gesundheitssystem unseres Landes sonst keine Finanzierung vorgesehen.“ Der gemeinsame Sport und das soziale Miteinander sei gerade für ältere und alleinstehende Patienten ein sehr wichtiger Faktor im Genesungsprozess betonen beide weiter.

Die Akteure bedankten sich bei den Fördern des Projekts. Foto: hfr

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