Hospiz- und Palliativwoche in Lübeck findet nun doch statt

Podcast statt Diskussionsrunde, Webinar statt Seminar, Spaziergang statt Theaterstück

Nachdem die Hospiz- und Palliativwoche 2020 im April wegen der Corona-Pandemie zunächst abgesagt wurde, ist es dem organisierenden Palliativnetz Travebogen und seinen langjährigen Partnern jetzt doch noch gelungen, ein tragfähiges Alternativprogramm auf die Beine zu stellen. Vom 10. bis zum 24. Oktober finden insgesamt 15 Veranstaltungen statt. Weitere könnten noch folgen.

Los geht es am 10. Oktober fast schon traditionell mit dem interaktiven Kunstprojekt „Before I die“, das dieses Mal allerdings am Lübecker Drehbrückenplatz aufgebaut ist. 14 Tage lang können Besucher dort ihre persönlichen Hoffnungen miteinander teilen. Im Herzen Lübecks endet die Aktionswoche auch, wenn am 24. Oktober eine „Hospizliche Stadtführung für Jedermann“ stattfindet. Hintergrund: Bereits im Mittelalter war die Versorgung und Betreuung von älteren, kranken und sterbenden Menschen den Lübecker Stadtvätern ein großes Anliegen. Das komplette Programm gibt es im Internet unter www.palliativwoche.de. Zu einigen Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig.

Im vergangenen Jahr lockten 26 unterschiedliche Veranstaltungen der Aktionswoche in Lübeck und Bad Oldesloe an 14 Tagen rund 2000 Besucher an. Das Ziel der Hospiz- und Palliativwoche ist es, Krankheit und Tod als Teile des Lebens zu enttabuisieren.

Alexandra Pohl (v. l., Hospizdienst Gemeinsam Gehen), Susanne Clausen (Travebogen), Dr. Merwe Carstens (Sana Kliniken) und Maria Altenburg (Lübecker Hospizbewegung) stellten das Programm der Palliativwoche vor. Foto: Palliativnetz Travebogen

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