Bund fördert Digitalisierung in Lübeck mit 13,5 Millionen Euro

Lübeck will als eine von 20 Städten in Deutschland „Smart City“ werden. In der Hansestadt sollen Abläufe digitaler und damit ressourcenschonender werden. Für die Umsetzung zahlreicher Pläne gab es nun 13,5 Millionen Euro von der Bundesregierung.

W-LAN, Breitband, Verkehrslenkung

Es geht um mehr digitale Abläufe in der Stadtverwaltung. Es geht um flächendeckendes kostenloses W-LAN und Breitbandausbau in der Hansestadt. Es geht um moderne Straßenbeleuchtung, die nur dann leuchtet, wenn sich Menschen auf der Straße befinden. „Smart City“ heißt das gewaltige Projekt, das die Hansestadt anstrebt. Von den digitalen Plänen sind nahezu alle Bereiche in Lübeck betroffen: der Verkehr, die Kultur, die Umwelt. Letzten Endes aber immer die Bürger: Durch digitale Angebote sollen Teilhabe und Inklusion gefördert, Lübeck attraktiver gemacht werden. So möchte die Hansestadt zu einem Modellprojekt werden.

13,5 Millionen Euro vom Bund

Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördern diese Pläne nun mit 13,5 Millionen Euro. „Mit dem Rahmenkonzept zur Digitalen Strategie haben wir das gemeinsame Ziel ausgegeben, Lübeck fit für die Digitale Zukunft zu machen“, erklärt Bürgermeister Jan Lindenau. „Für uns steht im Vordergrund, zusammen mit allen Beteiligten aus Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Verwaltung, Politik und dem Umland eine lebenswerte Smart City Region Lübeck zu entwickeln, in der neue Technologien in den Dienst der Menschen gestellt werden.“

Lübeck setzte sich gegen andere Städte durch

Nach Angaben der Stadtverwaltung hat sich die Hansestadt damit gegen zahlreiche andere Städte und Gemeinden in Deutschland durchgesetzt. Die Federführung für die Erstellung der Bewerbung der Hansestadt Lübeck hatten Dr. Stefan Ivens, Chief Digital Officer, und Tim Klüssendorf, persönlicher Referent des Bürgermeisters, die in diesem Zuge u.a. vom EnergieCluster Digitales Lübeck e.V., der TraveKom Telekommunikationsgesellschaft mbH, dem Technikzentrum Lübeck (TZL), der Mach AG, der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck, sowie dem vom Land Schleswig-Holstein geförderten Joint eGov and Open Data Innovation Lab unterstützt wurden.

Infrakstruktur muss geschaffen werden

„Wir können jetzt damit beginnen, den Aufbau der dringend benötigten Basisinfrastruktur einer modernen Smart City zu forcieren. Dazu gehört beispielsweise eine Smart City Plattform die relevante, nicht personenbezogene Echtzeit-Daten aus Verwaltung, Wirtschaft und Sensornetzwerken speichert, aufbereitet, vernetzt und allen Interessierten zur Verfügung steht“, erklärt Dr. Stefan Ivens, Chief Digital Officer der Hansestadt Lübeck.

Das Rahmenkonzept der Digitalen Strategie der Hansestadt Lübeck ist auf www.luebeck.de/digital einsehbar. Oliver Pries / Pressemitteilung

Grafik: Hansestadt Lübeck

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