Lübeck: Fünf Wehrführer und ihre Stellvertreter legten Amtseid ab

Feierliche Vereidigung

Wie immer lag Marzipan auf den Stehtischen im Audienzsaal des Lübecker Rathauses. Sichtbares Zeichen, dass hier die erste Vereidigung unter Corona-Bedingungen stattfand, war der Abstand, den die Wehrführer und stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehren voneinander hielten, als sie die rechte Hand zum Amtseid hoben: „Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassung und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. So wahr mir Gott helfe.“

Vereidigung unter „besonderen Umständen“

Zuvor hatte es einige kurze Ansprachen gegeben, unter anderem natürlich von Senator Ludger Hinsen (CDU), der die Urkunden überreichte. „Diese Vereidigung findet unter besonderen Umständen statt“, hatte Hinsen betont und ging dann auf die Pandemie und die Bedeutung der Feuerwehr ein: „Corona hat uns alle daran erinnert, wie zerbrechlich unser Leben ist, wie zerbrechlich und angreifbar auch unsere Infrastruktur ist“, so der Senator. „Sie, die Damen und Herren der Feuerwehr, der Freiwilligen wie auch der Berufsfeuerwehr, sind das wesentliche Gerüst, auf dem die kritische Infrastruktur der Hansestadt Lübeck beruht.“

Rund 870 Kameradinnen und Kameraden engagieren sich in Lübecks Freiwilligen Feuerwehren für das Allgemeinwohl. Vereidigt wurden am Mittwoch für sechs Jahre Amtszeit im Ehrenbeamtenverhältnis als Wehrführer Jürgen Langer (Moorgarten), Florian Schuster (Siems), Torben Raschke (Travemünde), Torsten Frobel (Kronsforde) und Martin Scheel (Büssau) sowie als stellvertretende Wehrführer Thorsten Bohn (Israelsdorf), Martin Gladus (Siems) und Dennis Reichert (Schlutup).

Am Mittwoch wurden die neuen und wiedergewählten Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehren im Rathaus vereidigt. Foto: HN

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