Umweltbeirat lobt Landwirte in Bad Schwartau

Blühflächen: „Beispielhaftes Engagement für Insektenschutz“

Dass Bad Schwartau als bienen- und fledermausfreundliche Kommune besonderes Engagement für den Bienen- und Insektenschutz zeigt, ist in diesem Sommer an vielen Blühflächen und Blühstreifen erkennbar. „Als ein richtiger Hingucker entwickelt sich die kleine Blühfläche am Ortsrand an der Pohnsdorfer Straße“, so Rudolf Meisterjahn, Vorsitzender des Umweltbeirates. „Dort sind es besonders die vielen leuchtenden Sonnenblumen vor dem Lärmschutzwall des Gewerbegebiets Langenfelde.“ An anderen Stellen prägen die hellblauen Blühflächen mit Phacellia die Fluren, eine bunte Blühfläche liegt am westlichen Rand der Straße nach Klein Parin.

Es sei besonders lobenswert, dass die Schwartauer Landwirte ein beispielhaftes Engagement für den Bienen- und Insektenschutz zeigen, so der Vorsitzende des Umweltbeirats. Fast drei Kilometer Blühstreifen haben die Landwirte in diesem Jahr angelegt.

Die Blühstreifen sind wichtige Nahrungsreviere für Bienen und andere Insekten

Davon profitieren im Rahmen der Nahrungsketten sogar die Fledermäuse, um die sich Bad Schwartau seit einigen Jahren bemüht. Positiv wirkt sich aus, dass die Landwirte an vielen unterschiedlichen Stellen und Standorten die Blühflächen angelegt haben, so der Umweltbeirat. Die dezentrale Struktur führt zur Biotopverbesserung in vielen Flurlagen. Wenn jetzt nach der Getreide- und Rapsernte die Felder wieder abgeerntet sind, wirken die Blühstreifen und Blühfächen wie Biotop-Oasen und Biotop-Achsen, weil sie das bestehende Biotopsystem aus Knicks, Tümpeln, Gräben und Waldbiotopen zusätzlich verdichten.

„Alle Landwirte haben sich beteiligt. Mit 100-prozentiger Beteiligung am kreisweiten Blühstreifenprogramm nimmt Bad Schwartau im Jahr 2020 einen Spitzenplatz ein. Auch das ist ein schöner Rekord“, so Meisterjahn.

Sonnenblumen blühen an der Pohnsdorfer Straße. Foto: UWB/ Meisterjahn

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