Anerkennung für das Pflegeteam in Travemünde

Das Travemünder Seniorenzentrum hatte den Verwaltungschef eingeladen und recht schnell eine Zusage bekommen

Am Montag besuchte Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) die Einrichtung in der Ostseestraße und brachte auch gleich Sozialsenator Sven Schindler (SPD) mit. Zweck des Besuches war, sich zu informieren. Aber auch, den Pflegekräften Anerkennung zu zollen in den schwierigen Corona-Zeiten. Nach einem kurzen Rundgang durch die Einrichtung standen daher Ansprachen vor den Mitarbeitern auf dem Programm. Regionalleiter Christoph Laube sprach bei seiner Begrüßungsrede davon, dass die Mitarbeiter häufig „über die Grenzen der Belastbarkeit“ gegangen seien.

Bürgermeister Jan Lindenau verwies auf die gute Situation in Lübeck

„Wir sind in der Pflege bisher hervorragend durch diese Pandemie gekommen“, sagt er. Andernorts ging es nicht so glimpflich aus.  Sozialsenator Sven Schindler berichtete, dass dies der erste Besuch in einem Pflegezentrum sei. Weitere sollen folgen, entsprechende Einladungen liegen bereits vor, aber die Zahl der Besuche soll geringgehalten werden, denn, wie der Bürgermeister es ausdrückte: „Es soll kein Corona-Tourismus werden“.

Von den Mitarbeitern gab es nur eine Wortmeldung, die aber nichts mit der Pandemie zu tun hatte: Es ging um die Pflegekammer, für die sie zahlen müssten, aber keine angemessene Gegenleistung sehen würden. Bürgermeister Lindenau zeigte Verständnis, aber diese Entscheidung müsse im Landtag getroffen werden.

Regionalleiter Christoph Laube (links) empfing Wirtschaftssenator Sven Schindler und Bürgermeister Jan Lindenau (rechts) vor dem Travemünder Seniorenzentrum. Foto: Helge Normann

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