Beckergrube: Hansestadt reagiert auf Kantstein-Unfälle

81-jähriger Radfahrer war schwer gestürzt

Die Hansestadt Lübeck entschärft einen Unfallschwerpunkt. Der Kantstein des für den Verkehrsversuch Beckergrube verbreiterten Gehweges soll besser sichtbar gemacht werden. Mitte Juni war dort ein 81-jähriger Radfahrer gestürzt und hatte sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen.

Keine Mängel vor dem Theater Lübeck

Auch Fußgänger sind offenbar schon gestürzt über den Kantstein, der nicht gut sichtbar ist. „Rein baulich und planerisch sind keine Mängel zu erkennen, der Kantstein entspricht den Vorschriften“, heißt es aus dem Presseamt der Hansestadt Lübeck. Dennoch würde die Hansestadt auf das Problem reagieren. Als Sofortmaßnahme seien Pflanzkübel dichter an den Fahrbahnrand gestellt worden, um den Bürgersteig deutlicher von der Fahrbahn abzugrenzen. Darüber hinaus sind provisorisch Baken am Fahrbahnrand aufgestellt worden, die den Verlauf der Fahrbahn besser kennzeichnen. Außerdem sollen Rad-Piktogramme kommen, gegebenenfalls soll auch der Kantstein markiert werden.

Verkehrsversuch Beckergrube läuft ein Jahr lang

Die obere Beckergrube ist seit Anfang Mai für ein Jahr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der so entstandene Theatervorplatz soll die Aufenthaltsqualität der Besucher der Lübecker Innenstadt erhöhen. Dafür wurde auch der Gehweg vor dem Theater Lübeck verbreitert. Oliver Pries

Foto: Auch Angelika Stolze ist mit ihrem Fahrrad über den kaum sichtbaren Kantstein gestürzt. Foto: Holger Kröger

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