Mann schießt in Buntekuh um sich und kommt in die Psychiatrie

Ein offenbar psychisch kranker Mann hat in Lübeck-Buntekuh mit einer halb automatischen Waffe um sich geschlossen – unter anderem in ein Kinderzimmer. Der Mann wurde verhaftet und in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Er klingelte an der Wohnungstür und schoss ins Kinderzimmer

In den frühen Morgenstunden des 5. Juli meldeten Anrufer zunächst, dass ein ihnen unbekannter Mann an ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Kutterweg geklingelt habe und sie durch den Türspion gesehen hätten, dass der Mann offen eine Schusswaffe bei sich trage.

Umgebaute Spielzeugpistole

Wenig später wachte in der Nachbarschaft der Anrufer ein elfjähriger Junge in einem Mehrfamilienhaus von einem lauten Knall auf. Wenige Minuten später durchschlug dann ein Geschoss das Fenster seines Kinderzimmers. Das Projektil prallte an der Wand ab und landete auf dem Fußboden. Das Kind erlitt außer dem großen Schrecken keine Verletzungen. Vor dem Haus fanden Polizisten eine Waffe. Es handelte sich um eine umgebaute Spielzeugwaffe, mit der nun scharf geschossen werden konnte. Ganz in der Nähe konnten die Beamten einen 28-jährigen tatverdächtigen Lübecker festnehmen. Der Mann erklärte, er werde von Dämonen verfolgt. Später fand die Polizei dann noch Autos, in die ebenfalls geschossen worden war.

Der Mann erklärte, nicht der Schütze zu sein, war aber mit der Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt einverstanden. Eine Sachverständige kam zu dem Schluss, dass der Mann an einer psychischen Erkrankung leidet. Oliver Pries/Pressemitteilung

Foto: Pixabay / Linus Schütz

 

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