Wundersame Vermehrung künstlicher Intelligenzen

Romy Salvagno stellt ihr Prosadebüt vor – im Buchhandel erhältlich ab Juli

Bislang hat die freie Erfinderin, Künstlerin und Autorin Romy Salvagno vor allem durch preisgekrönte Lyrik und ihre Malerei und Skulpturen von sich Reden gemacht, die sie auch in ihrem privaten Skulpturen- und Versblüten-Garten in Pohnsdorf zeigt. Und eigentlich wollte sie an ihrem neuen Lyrikband arbeiten. Doch dann fielen ihr im August vergangenen Jahres die Notizen zu einer Kurzgeschichte in die Hände. „Ich habe dann begonnen, alles ein wenig auszufeilen“, erzählt sie. „Und ich konnte einfach nicht mehr aufhören.“ Durchgeschrieben hat Romy Salvagno bis Ende November, da waren dann 79 Seiten zusammengekommen.

Die fantastische Erzählung handelt von einem Erfinder, der mit einer zukunftsorientierten Idee an einem Wettbewerb teilnehmen möchte. Als er am Strand einen Stein findet, beflügelt das seine Fantasie. In der heimischen Werkstatt entwickelt der Informatiker daraufhin den Prototyp eines fliegenden Steins mit künstlicher Intelligenz. Die Idee dahinter: Mit vielen solcher Steine eine Gefahrenabwehrtruppe zu bauen, die selbstständig über Land und Meer fliegend überall dort eingreifen können, wo Menschen in Gefahr sind.

Der Informatiker gewinnt zwar den Wettbewerb, aber ohne finanzielle und handwerkliche Hilfe kommt er nicht weiter. Das Projekt scheint dem Untergang geweiht und er fällt in eine tiefe Depression. Sein Stein, der sich als Steinin entpuppt, hilft ihm aus dieser Depression. In vielen gemeinsamen Gesprächen, bei der sich der Erfinder über das Wissen der Steinin wundert, entwickeln sich weitere Gedanken und Ideen. Zusammen suchen sie nach einem Stein als Partner, so dass durch „wundersame Rauchgeburten“ die Vermehrung der fliegenden Steine gelingt.

„Ich mache alles aus Fantasie, die ist bei mir grenzenlos“

Das erklärt Romy Salvagno, die selbst als Erfinderin ein Patent auf den von ihr entwickelten Zweibeinigen Roboter Golfcaddie hat. So trifft am Ende des Buches die Künstliche Intelligenz auf die Erfinderin des Roboters und verwandelt ihn durch Rauch in einen marktreifen Roboter. „Damit wollte ich meine Idee für immer festzurren.“ Insgesamt ergänzen 45 Buntstift- und Kreidezeichnungen die fantasievolle Geschichte.

Beim ersten Versuch zur Verlegung der fantastischen Erzählung stellte sich heraus, dass die Erzählung für eine Kurzgeschichte zu lang, für ein Buch aber zu kurz war. So hat sie dann bis Ende Januar fast jeden Tag weiter an der Geschichte geschrieben, sodass mittlerweile 124 Seiten daraus geworden sind. Eigentlich wollte Romy Salvagno mit der Erzählung auch an einem Wettbewerb teilnehmen. „Das geht aber nur, wenn man auch einen Verlag hat“, sagt sie.

Mittlerweile hat sie einen Verlag gefunden und wartet nun auf die Drucklegung. „Ich bin glücklich etwas anderes gemacht zu haben“, so die Autorin. „Ich bin erfreut und erregt.“ Mit dem Wettbewerb wurde es zunächst einmal nichts, aber im kommenden Jahr findet erneut ein Wettbewerb zur fantastischen Literatur statt. „Da will ich auf jeden Fall teilnehmen.“ Und wenn das Buch erschienen ist, dann wird sie sich ihrem neuen Lyrikband widmen. „Ich hoffe noch 100 Jahre zu leben, ich habe noch so viele Ideen, die ich umsetzten möchte“, sagt Romy Salvagno abschließend.

Das Prosadebüt von Romy Salvagno – Der Erfinder und die wundersame Vermehrung Künstlicher Intelligenzen – wird im Juli erscheinen. Das Buch wird im Buchhandel und bei der Autorin selbst erhältlich sein. Weitere Infos auf www.kunstatelier-romysalvagno.de.

Freut sich darauf, ihr Prosadebüt vorstellen zu können: Romy Salvagno hat eine fantastische Erzählung geschrieben. Foto: Anja Hötzsch

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