420 selbst genähte Alltagsmasken für die Malenter Feuerwehren

Es ist ein weiterer Beweis für den guten Zusammenhalt in Malente zu Zeiten der Corona-Krise: Der Landfrauenverein Malente und Ilse Wenskus, eine engagierte Bürgerin, haben 420 Mund-Nasen-Schutzmasken für die Mitglieder der Gemeindefeuerwehr genäht und diese jetzt im Rathaus an Gemeindewehrführer Bernd Penter übergeben.

Den Stoff hat die Gemeindeverwaltung besorgt

Das Anlegen einer Alltagsmaske ist beim Betreten der Feuerwehrgerätehäuser Pflicht, ebenso während der Fahrt im Einsatzfahrzeug. Und da der Gebrauch von Einmalmasken auf Dauer ins Geld geht, hat sich die Gemeindeverwaltung jetzt um eine nachhaltige Lösung bemüht. „Den Stoff haben wir besorgt, die Landfrauen haben sich näh-bereit erklärt“, berichtet Bürgermeisterin Tanja Rönck. Eine Rathausmitarbeiterin hat darüber hinaus ihre Mutter ins Spiel gebracht – so wurde das Projekt in kürzester Zeit umgesetzt. „Ich kann zwar nähen, aber es ist nicht unbedingt ein Hobby von mir“, gesteht Ilse Wenskus. Im Akkord habe sie 190 Masken produziert – als ihren Beitrag zum tollen Zusammenhalt vor Ort.

Landfrauen haben insgesamt 1600 Masken hergestellt

Die Malenter Landfrauen hatten deutlich mehr Übung im Maskennähen: Neben den 230 Exemplaren für die Feuerwehr haben acht fleißige Bienen des Vereins insgesamt schon 1600 Alltagsmasken hergestellt. „Damit ist dieses Projekt auch abgeschlossen“, sagt die Vereinsvorsitzende Kathrin Dehn-Schumacher. Die Masken wurden unter anderem an die Fahrer des Bürgerbusses, an Flüchtlinge, Ostholsteiner Hebammen, Kliniken, Arztpraxen, Physiotherapeuten, Putzkräfte und Schulkinder verteilt.

Feuerwehr nimmt den Übungsbetrieb am 5. Juni wieder auf

Bernd Penter freut es jedenfalls, dass die Malenter Feuerwehren nun gut gerüstet sind, wenn sie ab dem 5. Juni ihren Ausbildungs- und Übungsbetrieb wieder aufnehmen. Und für den Bedarfsfall sind die Blauröcke natürlich auch mit medizinischen Schutzmasken ausgestattet, sollte bei Einsätzen Corona-Verdacht bestehen.  

 

Strahlende Gesichter bei der Maskenübergabe (von links): Bernd Penter, Fachbereichsleiterin Anna-Lena Werner, Ilse Wenskus, Kathrin Dehn-Schumacher und Tanja Rönck. (Foto: Graap)

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