Mit VisiConsult sicher gegen Corona

Stockelsdorfer Firma bietet neue Produkte zur kontaktlosen Temperaturmessung an

Mit Zuversicht durch die Krise, dabei möchte die Stockelsdorfer Technologiefirma VisiConsult helfen. Mit einem neuen Standbein, VCsecurity, bietet das Team um Geschäftsführer Hajo Schulenburg jetzt Firmen die Möglichkeit zur kontaktlosen Temperaturmessung sowie Schutzmasken (OP-Masken oder FFP2-Masken) und Handdesinfektionsmittel – ein Rundum-Sorglos-Paket.

Eigentlich ist VisiConsult bekannt für die Entwicklung industrieller Röntgengeräte, beispielsweise für die Werkstoffprüfung. „Die eigenen Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig für Auslastung sorgen, das war eigentlich der Auslöser für diesen neuen Unternehmenszweig“, schildert Lennart Schulenburg, Sohn des Geschäftsführers, die Situation. Abstand wahren, Hygiene, Masken tragen und die Temperaturmessung sind die wichtigsten Regeln, um für Sicherheit zu sorgen. Zusammen mit den Kollegen in der chinesischen Niederlassung hat VisiConsult Geräte beschafft, mit denen das kontaktlose Messen der Körpertemperatur möglich ist.

„Wir haben ein bisschen herumgefragt und festgestellt, dass das Interesse auch bei anderen Firmen riesengroß ist“, so Lennart Schulenburg. Gemeinsam mit der Eventagentur Brainchildz aus Stockelsdorf wurde der Vertrieb für die Temperaturscanner aufgebaut. „Uns waren gerade alle unsere Aufträge für das Jahr komplett weggebrochen“, so Malvin Neugebauer von Brainchildz. Sozusagen als Nachbarschaftshilfe hat er den strukturellen Vertrieb für VisiConsult aufgebaut.

Kunde Null war die Firma Brüggen

Als systemrelevantes Unternehmen in der Nahrungsmittelbranche war hier das Interesse riesig, „den Laden am Laufen zu halten“, wie Jochen Brüggen es ausdrückt. „Wir haben sehr viel für die Aufklärung und den Schutz unserer Mitarbeiter getan und fanden diese Idee wunderbar. Das ist so selbsterklärend, dass wir gleich für alle drei Standorte in Lübeck und Europa die Temperaturscanner bestellt haben.“

Es gibt verschiedene Möglichkeiten bei den Temperaturscannern

Eines funktioniert mit Hilfe einer anonymen und datenschutzkonformen Gesichtserkennung, die den Mitarbeiter genau positioniert. Bei Fieber wird dann entsprechend alarmiert. Auch eine große Brücke mit integriertem Temperaturscanner, vergleichbar mit Metalldetektoren, misst kontaktlos am Handgelenk. Eine dritte Variante ist die mobile kleine Pistole, die beispielsweise für eine Nachprüfung verwendet werden kann. Die anderen beiden Varianten kann sich Hajo Schulenburg auch gut zur Begrenzung der Kundenströme beispielsweise in Läden oder Supermärkten vorstellen.

Geschäftsführer Hajo Schulenburg zeigt, wie der Durchgangstemperaturscanner funktioniert: Kontaktlos wird am Handgelenk die Temperatur gemessen, bei Fieber gibt es Alarm. Foto: Anja Hötzsch

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