Umweltministerium erweitert Fördermöglichkeiten für Tierheime

Umweltminister Jan Philipp Albrecht: „In Zeiten wie diesen wollen wir die Tierheime so gut wie möglich unterstützen“

Das Umweltministerium hat seine Fördermöglichkeiten für Tierheime in der Corona-Pandemie erweitert. Ab dem 6. Mai können Tierheime sich auch Futtermittel, Streu und zwingend erforderliche Tierarztkosten durch Landesmittel fördern lassen. Bereits jetzt ist eine Antragstellung möglich. Die Änderung beinhaltet einen nicht rückzahlbaren einmaligen Zuschuss, um eine existenzbedrohende Wirtschaftslage für Einnahmeausfälle und sonstige finanzielle Einbußen zu überwinden. Die bisher für Umbauten und einmalige Ausgaben zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 800.000 Euro sollen den Tierheimen so unkompliziert durch die Krise helfen.

Die Tiere in den Tierheimen sollen nicht unter der Situation leiden müssen

Am Rande eines Besuchs im Tierheim Oldenburg sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht: „Die Tiere in den Tierheimen dürfen unter keinen Umständen aufgrund der aktuellen Situation leiden. In Zeiten wie diesen wollen wir die Tierheime so gut wie möglich unterstützen, damit Sie sich mit voller Kraft für treue Begleiter wie Hunde und Katzen einsetzen können.“

Der Tierschutzverein „Tierschutz Oldenburg und Umgebung von 1965 e.V.“ besteht bereits seit 1965. Das Tierheim wurde im Jahr 1980 erbaut und besteht aus einem Katzenhaus, einem Hundehaus, einer Kleintierstation und einer im Jahr 2003 errichteten Quarantänestation. Auch für Tierheime kann es durch den Wegfall von Futterspenden oder erhöhten Personalaufwand durch Schichtdienst zu finanziell schwierigen Situationen kommen. Die meist ehrenamtlich getragenen Einrichtungen erfüllen jedoch einen wichtigen Beitrag zum Tierwohl in unserer Gesellschaft.

Die Tierheime nehmen weiterhin (Futter-)Spenden entgegen. Für weitere Informationen wendet man sich an sein lokales Tierheim.

Tierheim Lübeck. Foto: Anja Hötzsch

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