Französische Covid-19-Patienten aus UKSH entlassen

Eine Patientin und ein Patient aus Frankreich, die mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt werden mussten, konnten gestern aus dem UKSH, Campus Lübeck, entlassen werden. Sie wurden vom Klinikum zum Flughafen Lübeck gebracht und traten von hier aus ihre Heimreise an. Das UKSH hatte in Kiel und Lübeck insgesamt sechs beatmungspflichtige Patienten aus Frankreich übernommen. Einer dieser Patienten konnte bereits gestern vom Campus Kiel aus nach Hause zurückkehren.

„Wir freuen uns sehr, dass zwei weitere Patienten, die wir in unsere Obhut genommen haben, genesen sind, und dass wir unsere französischen Nachbarn in diesen herausfordernden Zeiten unterstützen konnten“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. Das UKSH zeigt sich bereit, künftig auch weitere an Covid-19 schwer Erkrankte aus anderen europäischen Ländern zu behandeln.

Aus dem Verständnis von Solidarität in einem vereinten Europa und einem weltoffenen UKSH heraus war das Klinikum am 31. März dem Aufruf des schleswig-holsteinischen Gesundheitsministers Dr. Heiner Garg gefolgt und hatte die Patienten aus dem Nachbarland aufgenommen. In der Heimatregion dieser Patienten waren aufgrund der Pandemie die Krankenhäuser an die Grenzen ihrer Kapazitäten gestoßen.

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