Eutiner Tafel startet Wiederaufnahme der Lebensmittelausgabe

Seit Donnerstag ist die Eutiner Tafel im Hochkamp 45 wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar. Um die Sicherheit von Helfern und Kunden zu gewähleisten, sind umfangreiche Schutzmaßnahmen getroffen worden. „Wir wollen den Kontakt so gering wie möglich halten. Deshalb werden die Lebensmittel vorgepackt und in einem geschützten Bereich übergeben. Nur zwei Kunden auf einmal dürfen die Räume betreten“, erläutert die Tafel-Vorsitzende Monika Gertenbach.

Plexiglasscheiben trennen Kunden und Tafel-Helfer

Ein Tresen mit Plexiglasscheiben wurde eingerichtet, der Selbstbedienungsbereich muss jedoch weiterhin geschlossen bleiben. „Wir bitten die Tafelkunden, die Sicherheitsabstände einzuhalten und die Hygienevorschriften zu beachten. Und sie sollten bitte keine Kinder mitbringen“, so Gertenbach. Und da es zu Beginn der Ausgabe nicht mehr oder weniger als am Ende gibt, sollten die Kunden an ihrem jeweiligen Abholtag nicht gleich alle zum Start der Ausgabezeit vor der Tür stehen, sondern möglichst verteilt über den gesamten Zeitraum. „Wir werden die vorhandenen Lebensmittel gerecht verteilen“, betont die Tafel-Chefin.

Supermärkte und Bäckereien werden wieder abgefahren

Die Tafel-Mitarbeiter haben unterdessen am Mittwoch begonnen, wieder die Supermärkte und Bäckereien abzufahren und nicht mehr verkäufliche Lebensmittel abzuholen. „Wir werden in den nächsten Tagen sehen, wie viele Waren wir bekommen. Die Erfahrung anderer Tafeln zeigt: Es kommen weniger Produkte zusammen – aber offenbar sinkt aus Angst vor dem Virus auch die Zahl der Tafelkunden“, berichtet Monika Gertenbach.

Dankeschön für die vielen Sach- und Geldspenden

Sie bedankt sich ausdrücklich bei den Einwohnern und der Bürgerstiftung Eutin, die die Tafel mit Geld- und Sachspenden bedacht haben. „Mithilfe der Lebensmittelspenden konnten wir 250 Kunden mit haltbaren Lebensmitteln beliefern und Einkaufsgutscheine verteilen – und es ist sogar noch etwas übrig geblieben! vg

 

Die Tafel-Helfer Karin Hildinger, Monika Gertenbach und Elke Hildebrandt (von links) reichen Lebensmittelkästen ohne direkten Kundenkontakt an die Abholer weiter. (Foto: Graap)

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