Stadtwerke Eutin: Corona-Shutdown lässt sich an Verbräuchen ablesen

Die wochenlangen Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie machen sich auch im Kundenverhalten der Stadtwerke Eutin GmbH (SWE) bemerkbar: Einige Verbrauchszahlen legten deutlich zu, andere fielen geringer aus. So stiegen die Telefonminuten ins Festnetz um sage und schreibe 71 Prozent und die Telefonminuten ins Mobilfunk um 40 Prozent an.

Telefon- und Internet-Nutzung sind stark gestiegen

„Während jeder Kunde im Februar durchschnittlich dreieinhalb Stunden telefonierte, waren es im von Shutdown besonders betroffenen Monat März bereits über fünfeinhalb Stunden“, bilanzierte Alexander Baumgärtner von den Stadtwerken Eutin GmbH. Auch das Nutzungsverhalten im Internet sei im gleichen Zeitraum um etwa 20 Prozent angestiegen: „Dies ist vermutlich durch die Arbeit im Homeoffice als auch durch die verstärkte Nutzung von Streamingdiensten wie Netflix, Amazon Prime und anderen bedingt“ ergänzt Geschäftsführer Marc Mißling.

Stromverbrauch schrumpft um bis zu 15 Prozent

Gleichzeitig verzeichnete das Versorgungsunternehmen seit Beginn der Einschränkungen einen im Vergleich zum Vorjahr um 10 bis 15 Prozent geringeren Stromverbrauch in seinem Einzugsbereich. Der Grund liegt auf der Hand: Die staatlich verordnete Zwangspause für diverse Geschäfte, Firmen und die Gastronomie schlägt sich in den Zahlen ganz klar nieder.

Dürre könnte den bislang konstanten Wasserverbrauch beeinflussen

Keine nennenswerte Änderung gab es hingegen beim Wasserverbrauch – dieser blieb weitgehend unverändert. Allerdings rechnen die Stadtwerke Eutin vor dem Hintergrund der aktuell herrschenden Dürre jetzt mit einer Steigerung, weil in vielen Gärten mit der Bewässerung der Pflanzen begonnen wurde.

 

(Foto: Cisco Ripac/pixelio.de)

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